Montag, 15. Dezember 2014

Zweifel oder Glaube?


Die Geschichte um Zacharias und Elisabeth wird nicht immer im Weihnachtsgeschehen mit bedacht. Dennoch gehört sie zu Gottes Plan für das Senden seines Sohnes dazu.
Schon viele hundert Jahre bevor Jesus geboren wird, wird ja des Kommen des Messias von den Propheten angekündigt. Und diesem Messias sollte einer vorausgehen, der auf Jesus hinweisen sollte. Dieser Mensch war Johannes der Täufer. Ein Verwandter von Jesus, der nur ein paar Monate vorher geboren wurde.

Und auch die Schwangerschaft seiner Mutter war eine ungewöhnliche. Schliesslich war sie schon alt und längst nicht mehr gebärfähig. Natürlich kann man da Zacharias verstehen, wenn er seine Zweifel hat bei der Ankündigung durch den Engel. Und so schreitet Gott noch einmal ein und macht ganz deutlich, dass er hinter all dem steht und lässt Zacharias bis zur Geburt seines Sohnes verstummen.
Die "Unterhaltung" zu Hause mit Elisabeth hätte ich gern gesehen ;) . Wie er versucht, ihr klarzumachen, das ein Engel erschien und sie schwanger sein würde. Und das, ohne sprechen zu können!

Glauben wir Gottes Wort, wenn wir es lesen, oder er auf andere Weise zu uns spricht? Oft warten wir auf ein deutliches Zeichen von Gott, doch wenn es dann kommt, dann zweifeln wir doch wieder, ob es wirklich so sein kann. Braucht ihr auch immer einen Beweis? Das ist wohl eine menschliche Tendenz. Und weil Gott das weiss und geduldig ist, gibt er uns manchmal noch etwas Nachdruck. Das was er sagt, meint er auch. Damals und heute. Glücklich ist der, der seine Stimme hören und ihm glauben kann.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Was ist Weihnachten?

Weihnachten ist das Fest der Liebe. 

Wir feiern, dass Gott uns Seinen Sohn gesandt hat, um uns die Tür zu öffnen und um Gottes Liebe zu empfangen. Warm wie ein Stern, strahlend hell vermag es Dunkelheit in Helligkeit zu verwandeln, Zuversicht zu schenken, die wir mit unseren Liebsten teilen. Dies ist der einzig wahre Grund. Wichtiger als Dekoration, Geschenke, Essen und Trinken. 

So empfangen wir das größte Geschenk in den Tiefen, unseres Herzens. Da erscheinen die übrigen Geschenke dieses Festes als gering. 

In diesem Sinne wünsche ich euch eine harmonische und glückliche Adventszeit.

Lea

Montag, 1. Dezember 2014

Galater 4 - Kinder Gottes

Der Leitvers ist Vers 6:  Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba, Vater.
Durch Jesus Christus sind wir nun Töchter und Söhne des lebendigen Gottes. Dies bedeutet, dass Gott unser Vater ist, dies bedeutet, dass wir rechtmässige Erben sind und dass Jesus unser älterer Bruder ist. 


Wir wurden also in die Familie Gottes hineingeboren und haben den gleichen Geist erhalten, den auch Jesus hat. So dürfen wir jederzeit zu unserem himmlischen Vater kommen, ihm alles erzählen und dabei wissen, dass wir ganz angenommen und geliebt sind.

Eure Ursula

Donnerstag, 20. November 2014

Kapitelstudium 2. Johannesbrief

In unserem Kapitelstudium erlesen wir uns recht viel innerhalb kürzester Zeit. Ich habe so den Eindruck, dass das zwar aufwendiger, aber auch intensiver ist. Ich lese sehr viel mehr Zusammenhänge heraus, als wenn ich die Bibel immer nur verseweise lese, wie ich es sonst in den letzten Studien getan habe. Dennoch ist es für mich nach wie vor eine Herausforderung, die Bibelzeit in meinen Großfamilienalltag zu integrieren. 

Aber nun möchte ich auf den 2. Johannesbrief eingehen, den wir in dieser Woche erlesen. Er ist ein recht kurzer Text, eben ein Brief im eigentlichen Sinne. Er füllte tatsächlich nur einen Papyrusbogen aus und entspricht auch in seiner Form dem damaligen Brief. Er stammt genauso wie der 1. und 3. Johannesbrief wahrscheinlich aus der Feder desselben Autors. Nämlich dem Johannes oder aber seines engsten Jüngers. Ich finde das ganz spannend, dass es gar nicht so ganz sicher ist und es unterschiedlichen Ansichten darüber gibt.

Der 2. Johannesbrief richtet sich vom Ältesten – also wohl Johannes selbst - an die auserwählte Herrin und ihre Kinder. Zunächst einmal stolpert man über diese Formulierung, denn sie ist doch recht ungewöhnlich. Wenn man dann aber Hintergründe zu diesem Brief liest, dann kommt man recht schnell auf den Gedanken, dass der Brief nicht an eine Herrin im eigentlichen Sinne gerichtet worden ist, sondern das damit die Gemeinde umschrieben sein könnte. Vielleicht als eine Art Deckname. Ich lese mir mein Hintergrundwissen gerne im im großen Handbuch zur Bibel von David Alexander an.

Johannes möchte in diesem Brief noch einmal die Worte aus seinem ersten Brief bekräftigen. Auch in diesem Brief geht er darauf ein, wie wichtig es ist, in der Wahrheit zu leben. Er richtet den Brief an alle jene, die in Jesus Christus die Wahrheit erkannt haben, denn wenn wir diese Wahrheit einmal erkannt haben, dann bleibt diese in uns und wird für immer und ewig in uns sein (Vers 2).

Wie Katja schon schrieb: wir haben diese Wahrheit in uns. Allerdings können wir diese nur erfühlen, wenn wir uns die Zeit nehmen, tatsächlich in uns hinein zu hören. Sicherlich gehört aber auch dazu, auf dem Weg des Glaubens zu bleiben. Zeit für das Gespräch mit Gott und die Bibel und sicherlich auch für den Austausch mit Mitchristen zu haben.

Johannes verweist im weiteren Verlauf seines Briefes darauf, wie wichtig es ist, dass wir einander lieben. Und er klärt nun auch, wie sich diese Liebe zeigen soll. Sie zeigt sich nämlich in der Einhaltung der Gebote Gottes. Die Gebote Gottes sind für uns eine Art Richtschnur in unserem christlichen Alltag. Mit ihnen im Herzen lebe ich unweigerlich liebend und achte meine Mitchristen. Mein Leben ist bedacht, denn ich hinterfrage mein Tun bevor ich handle. Diesem Ideal versuche ich persönlich näher zu kommen, wobei das keine leichte Aufgabe für mich ist, sondern immer wieder eine neue Herausforderung, an der ich auch immer mal wieder scheitere.


Im letzten Teil seines Brief wendet Johannes sich wieder gegen falsche Lehrer und damit gegen Irrlehren. Und da legt er sich nun auch fest: ich soll mich an meine Mitchristen wenden und all die meiden, die Irrlehren verbreiten. Diesen soll ich keinen Zutritt gewehren. Das finde ich schon sehr scharf formuliert und sehr schwierig umzusetzen in meinem christlichen Alltag. Aber sicherlich ist schon immer Vorsicht geboten. Es gibt so viele Menschen um mich, mit ebenso vielen Lebensmodellen. Das Christsein ist nicht modern und viele wenden sich bewusst vom Glauben ab und orientieren sich an anderen Geisteswissenschaften. Da überlege ich schon, mit wem ich mich näher umgebe und mit wem meine Kinder zu tun haben. Gerade letzteres ist aber eine sehr, sehr schwere, für mich fast unlösbare Aufgabe. Sehr wichtig ist es wohl, dass man innerlich gefestigt bleibt und das können wir Christen, in dem wir in der Wahrheit leben und uns nicht auf unsere Taufe ausruhen.

Eure Andrea




Montag, 17. November 2014

1. Johannes 3-5


Mit diesem Vers lässt sich praktisch die gesamte Botschaft des neuen Testamentes zusammenfassen. Immer wieder lesen wir davon, dass wir einander lieben sollen. Anscheinend brauchen wir diese ständige Erinnerung daran. Nun fällt es uns sicherlich leicht, unsere unmittelbare Familie zu lieben. Meine Kinder liebe ich immer, auch wenn sie mich manchmal enttäuschen und sich nicht so liebenswert verhalten. Und auch meine Freunde habe ich lieb, auch wenn wir vielleicht nicht immer einer Meinung sind oder die gleichen Interessen haben. Diese Art von Liebe fällt mir leicht.

Wie ist das aber im erweiterten Umfeld unseres Lebens? Können wir unsere Nachbarn lieben auch wenn sie auf unserem Stammplatz parken und manchmal etwas zu laut sind? Lieben wir die Verkäuferin im Supermarkt, die etwas unfreundlich reagiert?
Oder den Kollegen, der immer etwas zu meckern hat?
Da erst zeigt sich, wie echt unsere Liebe ist und wo wir noch Lernpotential haben.
Wirkliche Liebe ist nicht immer einfach und romantisch. Jesus hat es uns vorgelebt und gezeigt, dass für ihn kein Mensch weniger liebenswert ist, als ein anderer. Warum sollten wir da also Unterschiede machen?

Natürlich können wir Menschen, die uns tief verletzt haben nicht aus eigener Kraft lieben. Aber deswegen haben wir Gott und können uns an ihn wenden. Denn seine Liebe kann durch uns auch auf andere wirken, da wo wir nicht die Kraft dazu haben.
Habt ihr in eurem Leben Menschen, die euch richtig nerven oder anstrengend sind? Dann bittet besonders für sie um die Liebe Gottes. Und lebt es ihnen vor. So können Menschenherzen wirklich verändert werden. Nicht nur das der anderen,  sondern auch unser eigenes.




Mittwoch, 5. November 2014

1. Petrus 3

Heute geht es mal wider im das leidliche Thema der Rolle der Frau. Darüber haben wir ja auch in vergangenen Studien schon ausführlich geschrieben und uns mit euch ausgetauscht.
Wie sollen wir Frauen uns verhalten und schmücken, so dass es Gott gefällt.

Wieviel Modebewusstsein ist richtig und wieviel ist zuviel?
Wie teuer darf die Kette sein? Gibt es da eine Messlatte oder Tabelle, an der wir uns orientieren sollen?
Gott ist es weniger wichtig, ob wir ein Designeroutfit tragen oder Kleidung aus dem Second-Hand-Laden. Unser Äusseres ist nur eine Hülle. Wichtig ist ihm, wie es in uns drin aussieht und was wir davon an andere weiter geben.
Was nützt uns das perfekte Make-Up, wenn wir innerlich zerbrochen sind?

Ich glaube nicht, das es feste Richtinien gibt, was gut und richtig ist und ab wann unser Bemühen um ein gepflegtes Äusseres übertrieben ist.
Aber ich bin mir sicher, dass es ein Warnsignal sein sollte, wenn wir lieber Geld für Mode, Schmuck und Kosmetika ausgeben, als jemandem in Not zu helfen. Oder es uns wichtiger ist, auf unsere Wellness bedacht zu sein und wir deshalb nicht die Gemeinschaft mit anderen Christen suchen können.
Wie geht es euch mit diesem Thema?




Dienstag, 4. November 2014

1.Petrus 2 Achtung!

Im zweiten Kapitel wird es jetzt ganz konkret. Petrus fordert uns auf, negative Eigenschaften abzulegen und statt dessen Gottes Wort zu suchen.
Jesus wird mit einem Stein verglichen, der von denen, die ihn nicht kennen weggeworfen wurde. Für die, die an ihn glauben aber ist dieser Stein ein sicherer Grundstein, auf dem wir sicher stehen können.

Und dann geht es um ein brisantes Thema: Gehorsam und Unterordnung gegenüber den Herrschenden und Vorgesetzten. Das ist ja keine leichte Sache in einer freiheitsliebenden und selbstbestimmten Zeit und Kultur.


Warum war es ihm so wichtig, dieses Thema anzusprechen?
Wir als Christen sollen in unserem Umfeld eine Vorbildfunktion haben. Wenn wir respektlos und lieblos mit anderen umgehen, wirft das kein gutes Licht auf uns und auf unseren Glauben. Deswegen betont Petrus wohl zuerst auch nocheinmal die Achtung, mit der wir Menschen begegnen sollen.
Das heisst sicher nicht, dass wir unrechtes Verhalten akzeptieren oder gar unterstützen sollen.
Aber wieviel besser würde es wohl in unserem Land laufen, wenn wir statt uns über sie zu beklagen und beschweren, wir für die Führenden dieses Landes beten würden?
Und auch für alle Lehrer, Pastoren, den Boss, die Polizisten...



Montag, 3. November 2014

1. Petrus 1 Liebt einander

So jetzt geht es wieder los mit unserem neuen Studium. Seid ihr alle gespannt und motiviert? Ich freue mich sehr, dass wir dieses Mal kapitelweise vorgehen. So bekommt man einen guten Überblick über den Inhalt.

Der Brief des Petrus wurde an alle Christen verfasst, die im heidnischen Kleinasien lebten.
Zu Beginn des ersten Kapitels schreibt Petrus über die Freude der Erlösung durch Jesus. Er betont die Hoffnung, die und diese Erlösung bringt, auch wenn dieses Leben seine Schwierigkeiten hat. Aber durch das Überstehen dieser Zeiten wird auch der Glaube gefestigt.

Im zweiten Teil des Kapitels geht Petrus dann darauf ein, was das neue Leben mit Gott bedeutet. Wie können wir unser Leben im Glauben leben.
Mich hat besonders der folgende Vers angesprochen:


Petrus schreibt hier, dass wir durch unsere Umkehr zu Gott echte Liebe erfahren haben und diese weitergeben sollen. Natürlich kann jeder Mensch Liebe empfinden und weitergeben. Warum ist es nun so besonders wichtig, dass wir Gottes Liebe in uns haben? Es gibt doch auch viele gute liebevolle Menschen, die keine Christen sind.
Gottes Liebe ist deshalb grösser und stärker, als alle menschliche Liebe, weil sie nie aufhört, nie aufgibt, nie versagt und sich nie verändern wird. Klingt es nicht erstrebenswert, diese Art von Liebe in unserem Leben zu haben? Gott will sie uns schenken, damit wir sie weiterverschenken können.
Das wünsche ich mir für mein und euer Leben!

Welcher Vers oder welche Verse haben euch denn besonders angesprochen?



Montag, 20. Oktober 2014

Esther 8

Unser Drama neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Haman ist entlarvt und hat seine Strafe erhalten. Nun bekommt auch Mordechai noch besondere Ehre vom König. Und auch Esther schneidet nicht schlecht ab bei der ganzen Sache.

Aber immernoch steht das Gesetz da, das die Vernichtung aller Juden an dem bestimmten Tag vorsieht. Und da kann selbst der König nichts dran ändern. Er erlässt auf Esthers Bitte hin aber ein zusätzliches Gesetz, dass den Juden helfen soll.

Die Freude darüber ist bei der jüdischen Bevölkerung riesig. Und die vorher geachtete Bevölkerungsgruppe erfährt nun plötzlich grosse Anerkennung. Das geht auch am Rest der Menschen nicht spurlos vorüber.

Im ganzen Buch Esther wird nicht einmal von Gott selbst geredet. Wir hören nichts von Propheten, wir lesen von keiner Predigt, keine direkte Rede von Gott. Dennoch können wir in diesem Buch der Bibel Gottes Handeln und seine Fürsorge für sein Volk überall erkennen.
Wir sehen, wie Esther Gott vertraut, dass er über das Unrecht triumphieren wird und für die Juden Gerechtigkeit schaffen kann.
Und ich bin mir sicher, dass Gott auch heute noch jedes aufrichtige Gebet hört, unser Vertrauen zu ihm erkennt und uns in jeder Situation beisteht.
Könnt ihr das in eurem Alltag bestätigen?

Dienstag, 14. Oktober 2014

Esther {7. Woche}

Aufgabe für die 7. Woche

Diese Woche sollst du deine Sorgen in Gebete umwandeln.
Jedes Mal, wenn
dir eine Sorge durch den Kopf geht, wandle sie in ein Gebet um und danke Gott dafür, wie er schon im voraus an der Situation arbeitet.

Video


Montag, 29. September 2014

Esther 5

Die Geschichte um Königin Esther geht in die 5. Woche und nimmt an Spannung weiterhin zu.
Esther entschliesst sich, den König zu konfrontieren, auch unter grossem Risiko, dabei das eigene Leben zu riskieren.

Glücklicherweise ist der König ihr gegenüber milde gestimmt und lässt sie ihr Anliegen vortragen. Esther fällt jedoch nicht gleich mit der Tür ins Haus, sondern lädt Xerxes und Haman(!) zu einem Mahl ein.

Lest selbst, wie das verläuft und wie Haman sich verhält! Es lohnt sich!

Manchmal müssen wir in unserem Leben Dinge tun, die wir eigentlich nicht tun wollen, weil sie unbequem sind, konfliktpotential haben oder nicht zu unseren Begabungen passen zu scheinen.
Wie gehen wir dann mit solchen Situationen um? Jammern und klagen wir, damit möglichst alle wissen, was für ein Opfer wir da bringen? Tun wir es, aber nur widerwillig und mit grimmiger Miene? Oder holen wir uns Kraft und Rat bei Gott und bringen es hinter uns?



Natürlich konnte Esther diese Aufgabe, dem König mit einer Bitte gegenüberzutreten keinen Spass machen. Aber sie wusste, das es notwendig war und vertraute auf Gottes Hilfe. Dabei ging sie sehr bedacht vor und wählte wohl ihre Worte weise. Schliesslich hatte sie sich vorher auch Zeit genommen zum Fasten und zum Bedenken.

Auf diese Weise gelang es ihr, den König zu sich einzuladen. Und auch dass Haman dabei war, war wohl kein Zufall. Ob ihr Plan aufgeht und wie sich der König entscheidet, erfahren wir erst im 7. Kapitel. Bis dahin gibt es noch ein Zwischenspiel mit Haman und Mordechai. Aber das hat es in sich!

Ich hoffe ihr bleibt mit dabei!



Montag, 8. September 2014

Esther 2



Ich muss sagen, dass ich das Buch Esther unwahrscheinlich mag.  Die Geschichte ist voller Spannung und Drama, Intrigen, Liebe und Hass, ein wenig Romantik...
Alles, was ein guter Roman oder Spielfilm braucht.  :)

Diese Woche nun geht es um das zweite Kapitel und die Hauptperson tritt in Erscheinung.
Esther, ein jüdisches Waisenkind, das von ihrem Cousin Mordechai grossgezogen wurde.

Sie ereilt nun das unliebsame Schicksal, zusammen mit anderen hübschen Jungfrauen in den Palast des Königs gebracht zu werden, damit dieser seine Auswahl für eine neue Königing hat. Dazu gehörten wochenlange Schönheitsbehandlungen und besondere Speisen.

Klingt vielleicht erst mal ganz toll. Aber wie wird es Esther wohl dabei ergangen sein?
Fern von ihrem einzigen Verwandten in einem riesigen Palast, als Testobjekt bei einem fremden Mann. Vielleicht noch dem Wetteifern der anderen Frauen um die Gunst des Königs ausgesetzt. Dazu sollte sie auf Geheiss ihres Cousins noch ihre jüdische Herkunft verschweigen.

Keine leichten Umstände!  Dennoch lesen wir nie, dass sie verzweifelt ist, sich beklagt oder den Mut verliert.


Wer seinen Halt in Gott hat, den können auch schlimme Umstände im Leben nicht so schnell aus der Bahn werfen. Wenn ich weiss, das es über mir noch jemanden gibt, der alles unter Kontrolle hat, dann muss ich nicht verzweifeln, auch wenn alles um mich herum tobt und ich keinen Ausweg weiss.
Von diesem Vertrauen können wir diese Woche lesen und lernen.
Und auch Mordechai wird noch weiter in den Mittelpunkt rücken. Ich hoffe, Ihr seid dabei!


Donnerstag, 10. Juli 2014

Christliche Filme Teil 1

Egal ob man den ständigen Fußballspielen entkommen will oder einen spielfreien Abend nutzen möchte - manchmal möchte man auch im Sommer einen guten Film sehen. Heute haben daher wir ein paar bewusst christliche Filmtipps für euch. Einige dieser Filme laufen ab und zu auf BibelTV. Die anderen sind bisher nur auf DVD erhältlich - dann aber auch z. T. im Verleih.

Fireproof ist die Geschichte vom Feuerwehrmann Caleb und seiner Frau Katherine. Die Ehe der beiden scheint am Ende, sie fühlt sich nicht geliebt, er fühlt sich nicht respektiert. Sie stehen kurz vor der Scheidung, als Calebs Vater ihn bittet, noch einen Versuch zur Rettung seiner Ehe zu unternehmen. 40 Tage lang soll Caleb die Anweisungen eines Buches befolgen...
DVD Fireproof - Special Edition

Der Film "Facing the Giants" irgendwie das, was ich einen typischen "Baseball-Film" nenne, auch wenn es hier um American Football geht: Ein erfolgloser Coach und ein erfolgloses Team...
Grant Taylor Leben scheint am Tiefpunkt: Mit seinem Highschool-Football-Team ist er so erfolglos, dass er kurz vor der Entlassung steht. Privat plagen ihn Geldsorgen und er und seine Frau bekommen die Prognose, voraussichtlich keine Kinder bekommen zu können. An diesem Tiefpunkt beschließt er, ab jetzt konsequent zur Ehre Gottes zu leben und zu spielen. Als er mit dieser Einstellung sein Team überzeugen kann, wendet sich das Blatt...
DVD Courageous - Ein mutiger Weg


Im Film "Courageous - ein mutiger Weg" geht es um vier Männer und Väter, die nach einem Schicksalsschlag ihre Rolle als Mann und Vater neu definieren.
Dieser Film hat mich sehr berührt, da er betont wie wichtig ein Vater für seine Kinder ist. Wer genau hinschaut kann übrigens einige Mitglieder der Duggar-Familie in Komparsenrollen sehen.

Diese drei Filme stammen von der gleichen Produktionsfirma. Es sind keine Hollywood-Filme, sondern sie werden im Grunde von einer Kirchengemeinde gedreht. Schaut man sich alle drei Filme an, erkennt man sehr viele Schauspieler wieder. Auch eine bestimmte Packung Frühstücksflocken taucht in allen Filmen auf...
Zum Muttertag kam der neuste Film von Sherwood-Films in die amerikanischen Kinos. "Moms Night out" heißt er. Den Trailer habe ich mir schon angesehen, und ich freue mich auf die DVD.

Der Film "Ein himmlischer Plan" wird auch unter dem Titel "What if.." verkauft.

DVD Ein himmlischer Plan
Ben Walker ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und führt ein scheinbar perfektes Leben. Doch dann zeigt Gott ihm, wie sein Leben aussehen würde, hätte er andere Entscheidungen getroffen. Und so findet er sich als Pastor einer kleinen Gemeinde, Ehemann seiner Jugendliebe und Vater von zwei Töchtern wieder.
Diesen Film habe ich  auf BibelTV gesehen, und er hat mir einen schönen, kurzweiligen Abend beschert.



Bethany Hamilton ist eine hochtalentierte Nachwuchssurferin. Nicht nur sie lebt für die Wellen, ihre ganze Familie besteht aus begeisterten Surfern.
Sie hat sich für eine wichtigen Wettbewerb qualifiziert und zusammen mit ihrer besten Freundin einen Sponsor gefunden, da geschieht etwas Unfassbares: Durch einen Haiangriff verliert sie ihren linken Arm und überlebt nur knapp.
Sie will sich von diesem Schicksalsschlag nicht unterkriegen lassen und steht schon einen Monat später wieder auf dem Surfbrett- und bald nimmt sie auch wieder an Wettbewerben teil.
Bethany und ihre Familie sind gläubige Christen und versuchen mit der Situation zurechtzukommen. Trotzdem  gibt es schwierige Momente, Trauer und Wut. So einfache Dinge wie das Öffnen einer Chipstüte oder das Schließen eines Bikinis sind für Bethany erst einmal fast unmöglich.
Durch all diese Schwierigkeiten kommt sie aber an den Punkt an dem sie sagen kann: "Ich würde nichts ändern!"

Ich habe all diese Filme sehr gerne gesehen und kann sie euch guten Gewissens weiterempfehlen.

Stephanie

Dienstag, 24. Juni 2014

Woche 4 - Gott liebt dich!

Gott liebt dich!

- Mich? Ähm, ja, aber..... da gibt es doch so vieles, dass ich an mir gar nicht liebenswert finde. Und da gibt es Fehler und Schwächen, die mir das Leben schwer machen. Ohne diese Fehler wäre ich ein viel besserer Christ, ein viel besseres Zeugnis für Jesus.
Darum versuche ich, diese Schwächen zu verstecken, denn meine Mitmenschen mögen mich vielleicht sonst nicht mehr. Ich habe Angst davor, jemanden zu nah an mich heranzulassen - er könnte mich ja wegen meiner Fehler ablehnen. Das passiert - ich habe es schon erlebt, und du vielleicht auch.
Immer wieder habe ich das Gefühl, nicht gut genug zu sein.

Menschen mögen uns wegen unserer Fehler und Schwächen ablehnen oder weniger liebenswürdig finden - aber Gott ist anders. Er liebt uns, so wie wir sind.
Ohne, dass wir etwas besonderes leisten.
Mit unseren Fehlern und Schwächen.
Völlig unabhängig von unserer Leistung.

Unsere Fehler, unsere Schwächen, unsere Zweifel - all das, all diese "Dornen" in unserem Leben (um den Begriff aus dem Buch aufzugreifen) möchte Gott zum Guten für uns nutzen. Und unsere Schwächen und Fehler können uns daran erinnern, dass wir nicht perfekt sein müssen, damit Gott uns liebt und damit wir für ihn Zeugnis ablegen können. Auch die Jünger Jesu waren alles andere als perfekt - denkt an Petrus oder an Marta. Auch König David war alles andere als vollkommen.
Und auch wir sind nicht perfekt und können und müssen es nicht sein - auch wenn uns heute oft etwas anderes vorgegaukelt wird. Wir sollen und dürfen wachsen und uns entwickeln - aber das ist genug.

Gott liebt dich - so wie du bist. Er möchte eine enge Beziehung zu dir - und das kannst du dir nicht verdienen. Es ist sein Geschenk an dich - jeden Tag neu.

Stephanie

Donnerstag, 12. Juni 2014

Büchertipps - Menschen, die Mut machen

Wir kennen sicher alle Situationen, in denen wir unzufrieden sind mir uns und unserer Situation: Wir schauen auf diejenigen, denen es besser zu gehen scheint, die mehr haben. Das macht uns unzufrieden.
Wenn wir uns dagegen bewusst machen, dass es den meisten Menschen schlechter geht als uns, dann ändert sich unsere Perspektive.
Es gibt Menschen, denen meint man  anzusehen, dass sie es sehr schwer haben. Und wenn solche Menschen dann auf andere Menschen zugehen, ihnen Mut zusprechen, dann ist das sowohl beeindruckend als auch wirklich ermutigend. An ihnen wird deutlich, dass Gott auch die schlimmsten Situationen für Gutes nutzen kann.

Drei solcher Menschen und ihre Bücher möchte ich euch heute vorstellen:

Joni Eareckson Tada: 

1967 wurde sie durch einen Badeunfall vom Hals abwärts an gelähmt.
Darüber und über ihren Glauben schreibt sie in ihrer Biographie, ebenso in vielen anderen Büchern. Sie malt und engagiert sich für andere körperbehinderte Menschen. Vor allem in den USA ist sie sehr bekannt und der eine oder andere wird vielleicht auch die Verfilmung ihrer Biographie gesehen haben, in der sie selbst mitgespielt hat.
 

Bethany Hamilton: 

Im Alter von 13 Jahren wurde Bethany Hamilton 2003 beim Surfen von einem Hai angegriffen und verlor einen Arm. Für die Surferin schien der Traum einer Profi-Karriere geplatzt, aber sie kämpfte sich zurück auf das Brett und surft wieder sehr erfolgreich.
Ihre Geschichte erzählt sie in dem Buch "Soul Surfer", das auch sehr schön verfilmt wurde.


Nick Vujicic:

Er kam ohne Arme und Beine auf die Welt und hätte sich noch als Kind deswegen fast das Leben genommen. Heute ist er verheiratet, hat einen kleinen Sohn und tourt als Prediger durch die ganze Welt.
 
"Wenn kein Wunder passiert, sei selbst eins!" - dies ist der Untertitel zu seiner Biographie. Wenn jemand ohne Arme und Beine eine so positive Einstellung und Ausstrahlung hat, finde ich das schon sehr beeindruckend.

Habt ihr noch weitere Buchtipps zu diesem Thema für uns? Dann schreibt doch davon in den Kommentaren!

Stephanie

Dienstag, 10. Juni 2014

Gott kennen

Schon sind wir in der zweiten Woche unseres Bibelstudiums. Gott kennen ist diesmal das Thema.

Wie lernt man am besten jemanden kennen?
Indem man den anderen beobachtet, miteinader redet, Zeit zusammen verbringt, die Gemeinschaft des anderen sucht.
Gott kennenzulernen ist zuerst oft eine passive Sache. Er kommt zuerst zu uns, steht mit offenen Armen bereit, um uns aufzunehmen. Oder wie es auch heisst, Er steht vor der Tür und klopft an.
Ohne dass Gott den ersten Schritt gehen würde, könnten wir ihn  nicht kennenlernen.

Dann erst liegt es an uns, eine Entscheidung zu treffen, ob wir uns auf diese Beziehung einlassen wollen oder nicht. Und selbst wenn wir uns dafür entscheiden, heisst das nicht, dass wir sofort diese innige und vertraute Beziehung haben und Gott richtig kennen werden. Wie in einer Ehe muss die Beziehung wachsen, durch Höhen und Tiefen gehen, reifen und tiefer werden.
So etwas braucht Zeit und Geduld.

Aber Gott macht es uns einfach. Er ist immer für uns bereit, braucht keinen Schlaf, Urlaub oder Auszeiten. Er freut sich jedesmal, wenn wir seine Nähe suchen, egal ob wir fröhlich, bedrückt oder ängstlich sind. Er hört zu, wenn wir ein offenes Ohr brauchen, tröstet, wenn wir Sorgen haben und trägt, wenn uns die Kraft fehlt.

Gott kennen, Gott kennenlernen kostet uns etwas. Aber was wir zurückbekommen, übersteigt unseren Einsatz. Wie der Vers aus Epheser sagt, hält Gott ein unwahrscheinlich tolles Erbe für uns bereit. Seine Liebe, Vergebung und Gnade sind es wert, in Ihn zu investieren.
Möge Gott unsere Augen öffnen für Ihn und uns helfen, Ihn immer besser kennenzulernen.




Donnerstag, 15. Mai 2014

Buchtipp: "Mein Jahr als biblische Frau"

Wer schon länger bei den GoodMorningGirls dabei ist, hat vielleicht schon das Sprüche-31-Studium nach dem Ebook von Courtney mitgemacht, oder vielleicht "Eine Frau nach dem Herzen Gottes" von Elisabeth George gelesen.
Mein Jahr als biblische Frau
Was die Bibel speziell uns Frauen sagt, interessiert uns  - und so war ich erst einmal sehr aufmerksam, als Amazon mir vor einigen Monaten das Buch von Rachel Held Evans "A year of biblical womanhood" vorschlug. Eine junge Frau, die ein Jahr lang versucht die biblischen Prinzipien für das Frausein herauszufinden und zu leben - das klingt interessant. Der Untertitel hat mich aber verwirrt: Frei übersetzt lautet er: "Wie sich eine emanzipierte Frau auf dem Dach sitzend wiederfindet, ihren Kopf bedeckt und ihren Mann "Meister" nennt".
Was sollte das nun heißen? Schrieb hier doch eine religöse Fanatikerin, die jedes Wort der Bibel wörtlich nehmen will oder im Gegenteil jemand, der sich über das Thema lustig machen will?
Ich habe mir daher die kostenlose Leseprobe angeschaut, und fand darin weder den einen, noch den anderen Verdacht bestätigt. So wanderte das Buch auf meine "später mal kaufen und lesen"-Liste.
Inzwischen ist es auch auf deutsch erschienen und ich habe die Gelegenheit sehr schnell genutzt und es gelesen:

Der deutsche Untertitel ist weniger verwirrend und provozierend und ich finde ihn wesentlich treffender: "Eine moderne Frau lebt nach biblischen Traditionen und entdeckt überraschend Zeitloses". 

Rachel Held Evans ist Christin mit evangelikalen Wurzeln und verheiratet. Sie wagt das Experiment, ein Jahr lang nach biblischen Grundsätzen für Frauen zu leben. Jeweils einen Monat widmet sie einem bestimmten Thema. Es geht um Sanftmut, hauswirtschaftliche Fertigkeiten, Kleidungsvorschriften - aber z. B. auch um die alttestamentlichen Vorschriften für menstruierende Frauen. Dabei versucht Rachel Held Evans möglichst viel zu den jeweiligen Bibelstellen herauszufinden. Interessant ist auch, dass es jeden Monat einige Gedanken ihres Mannes zu lesen gibt, der sie in diesem Experiment unterstützt, aber manches doch sehr befremdlich findet.

Rachels Reise durch die Bibel und durch dieses Jahr ist nicht nur sehr interessant sondern auch sehr lustig und kurzweilig. Sie schreibt mit viel Humor und sehr fesselnd - ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen... Manches kommt einem erstmal abstrus vor (z. B. während der Menstruation draußen im Zelt zu schlafen), manches ist einfach nur lustig, manches macht nachdenklich, vieles wird hinterfragt.

Besonders gut gefallen hat mir das Kapitel über die Sprüche-31-Frau, den dieses hat mir nochmal eine ganz neue Sichtweise eröffnet:
Von einer Mailfreundin, die orthodoxe Jüdin und Frau eines Rabbiners ist, erhält Rachel Held Evans nämlich sehr interessante Hinweise zur jüdischen Sicht auf dieses Kapitel der Bibel. Während Christinnen diese Verse doch eher als abzuarbeitende und schnell überfordernde Liste verstehen, sind es im Judentum die Männer, die diese Bibelverse auswendig lernen - und dann auch schonmal zum Lob ihrer Frau vortragen!
Dort versteht man dieses Gedicht als Ode an die Frau - nicht als To-Do-Liste! Außerdem loben und ermutigen sich jüdische Frauen damit gegenseitig. Ich zitiere hier einmal aus dem Buch und aus einer Email jener jüdischen Freundin:
"Nehmen wir als Beispiel einmal Sprüche 31. Ich werde ständig als eshet chayil (mutige/tüchtige Frau) bezeichnet. Man backt seinen Hefezopf selbst, statt ihn zu kaufen? Eshet chayil! Man ist berufstätig, um etwas Geld für die Familie dazuzuverdienen? Eshet chayil! Man macht Tiere aus Luftballons für die Kinder in der Shul? Eshet chayil! Jede Woche am Sabbattisch singt mein Mann das Sprüche-31-Gedicht für mich. Das ist etwas Besonderes. Denn ich weiß: Egal was ich tue oder eben auch nicht tue, er lobt mich für den Segen, den ich durch meine Energie und meine Kreativität in meine Familie bringe. Das kann jede Frau auf ihre ganz eigene Weise sein. Ich wette, du bist es auch."

Nochmal: Wow! Was für ein Zuspruch und was für Segen für jede Frau!
Rachel Held Evans hat dieses Wissen umgesetzt und diesen Zuspruch immer wieder an andere Frauen weitergegeben - und ich glaube für jede Leserin des Buches wird "Eshet chayil" in Zukunft eine besondere Bedeutung haben. Wie wäre es, wenn wir, statt zu vergleichen und zu beurteilen uns gegenseitig so anerkennen und segnen?

Neben diesem Kapitel war für mich der Bericht über die Reise nach Bolivien besonders interessant und bewegend, die Rachel Held Evans mit Worldvision unternehmen konnte. Denn diese Reise führte sie nach Cochabamba, wo wir seit vielen Jahren als Gemeinde und auch als Familie ein Kinderdorf und ein Patenkind unterstützen.

Insgesamt kann ich euch das Buch nur empfehlen! Es ist sehr gut zu lesen und auch als Sommerlektüre geeignet, wobei es alles andere als seicht ist. Ich habe viel gelacht aber es hat mich auch sehr nachdenklich gemacht. Ihr könnt das Buch auch über Amazon oder den Buchhandel bestellen (verlinkt habe ich Gerth Medien, die das Buch auch herausgebracht haben).

In diesem Sinne möchte ich euch allen sagen:
Eshet chayil! 
Stephanie

Montag, 14. April 2014

Warum die Auferstehung etwas bedeutet



Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!
So grüssen sich schon seit vielen Jahren die Christen am Ostermorgen.

Warum ist es nun so wichtig, ob Jesus wirklich auferstanden ist, oder nicht? Wäre es nicht genug gewesen, für unsere Sünden zu sterben?

Die Auferstehung ist nach der Kreuzigung der zentrale Mittelpunkt der christlichen Glaubens. Manche behaupten, Jesus wäre nicht wirklich körperlich wieder auferstanden, sondern nur wie ein Geist. Die Bibel zeigt uns aber, dass er in einem menschlichen Körper unter den Jüngern war, ass und trank und sogar die Narben der Kreuzigung an sich hatte.

Durch die Auferstehung zeigt uns Jesus, dass er die Macht des Todes für immer überwunden hat. Seine Auferstehung eröffnet uns den Weg zu einem ewigen Leben nach unserem Dasein auf dieser Erde. Der Tod ist nicht das Ende unseres Lebens, sondern nur eine Art Sprungbrett zu Gottes Ewigkeit. Jesus zeigt dem Teufel, dass er keinen Anspruch mehr auf unser Leben haben muss, wenn wir ihm folgen und vertrauen.


Das Grab ist leer!
Gott ist Sieger über den Tod!
Er ist auferstanden!

Er ist wahrhaftig auferstanden!

Freitag, 4. April 2014

Warum das Abendmahl etwas bedeutet - die katholische Sicht

Als ich in den Ankündigungen für das Osterstudium las, dass es auch um die Bedeutung des Abendmahl gehen sollte, habe ich um ehrlich zu sein erstmal leichte Bauchschmerzen bekommen.
Die Good Morning Girls sind überkonfessionell und ich finde es ganz toll, wie Frauen verschiedener Konfessionen in der Bibel lesen, sich darüber austauschen und voneinander lernen. Es gibt aber einige Themen, da werden konfessionelle Unterschiede deutlicher als bei anderen, und das Verständnis des Abendmahls gehört dazu. Wir haben uns trotzdem bewusst entschieden, auch die katholische Sicht auf das Abendmahl zu erklären.

Eine Bedeutung des Abendmahls können wohl Christen aller Konfessionen teilen: Die Gemeinschaft mit Gott und die Gemeinschaft mit anderen Christen. Das Wort "Communio" (Kommunion) heißt nichts anderes als "Gemeinschaft".

Was das Abendmahl für katholische Christen bedeutet ist zugleich sehr einfach und unglaublich kompliziert. Wir nehmen Jesu Worte "Das ist mein Fleisch. Das ist mein Blut." wörtlich. Brot und Wein sind verwandelt in Leib und Blut Jesu. Kein Symbol, kein Zeichen - Jesus selbst.

Das ist einerseits simpel, andererseits aber "un-glaublich". Berge von theologischen Abhandlungen, Büchern, und Theorien sind darüber geschrieben worden. Zufälligerweise erzählte unser Pastoralreferent am letzten Sonntag während eines besonderen Gottesdienstes zum Thema "Eucharistie" eine Geschichte, die ein paar dieser Fragen anspricht und versucht zu erklären. Ich möchte versuchen, sie an dieser Stelle wiederzugeben:
"Ein Spötter und Zweifler unterhielt sich einmal mit einem Priester und fragte ihn: "Wie kann denn aus einem einfachen Brot etwas anderes werden, sogar Gott selbst? Das geht doch gar nicht!" Der Priester antwortete: "Wenn dein Körper schon Nahrung in Lebensenergie umwandeln kann, in Zellen, in Leben - wieso sollte Gott das dann nicht können?" 
Der Spötter war nicht überzeugt und fragte weiter: " Aber wie kann es denn sein, dass der große und allmächtige Gott in ein kleines Stück Brot passt?" 
Der Priester überlegte kurz: "Deine Augen sind ziemlich klein. Und trotzdem kannst du mit ihnen eine riesige Landschaft oder eine große Menschenmenge sehen. Genau so kann Gott in dem kleinen Brot sein."
Der Spötter begann nachdenklich zu werden, aber eine Frage hatte er noch: "Ihr habt Kirchen in jeder Stadt, in jedem Land - wie soll Gott dort überall zugleich anwesend sein?" 
Der Priester nahm einen Spiegel und warf ihn auf den Boden. Dann fragte er den Spötter: "Was siehst du, wenn du in die Scherben blickst?" - "Mich!" - "Siehst du dich nur einmal?" -
"Nein, ich sehe mich in jeder Scherbe." 
Der Priester antwortete: "Und genauso, wie dein Bild in jeder Scherbe ist kann Gott an vielen Orten zugleich gegenwärtig sein."

Dieses Verständnis des Abendmahl bedeutet, dass die Jesus in der Hostie gegenwärtig ist und bleibt. Falls ihr euch mal gefragt habt, warum in katholischen Kirchen fast immer eine Kerze brennt (das "ewige Licht") - dieses Licht zeigt an, dass im Tabernakel der Leib Christi aufbewahrt wird und Gott auf diese Weise sichtbar und spürbar gegenwärtig ist. Darum machen Katholiken eine Kniebeuge, wenn sie eine Kirche betreten - sie verbeugen sich vor Jesus.
Katholische Christen werden mit diesem Verständnis des Abendmahls groß, für Christen anderer Konfessionen ist es sicher schwierig zu verstehen. Falls ihr Fragen habt, schreibt ruhig einen Kommentar oder eine Nachricht an uns.

Stephanie

Montag, 31. März 2014

Warum das Abendmahl etwas bedeutet

Willkommen in der ersten Woche unseres Osterstudiums bei den Good Morning Girls!

In dieser Woche beschäftigen wir uns mit dem Abendmahl, dass Jesus vor der Kreuzigung mit seinen Jüngern feierte.
Dabei ist das Abendmahl selbst keine "Erfindung" Jesu. Die Juden feierten seit vielen Jahrhunderten das Passahfest in Erinnerung an den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Dabei gab es bestimmte Speisen, Getränke und Rituale. Es war eines der bedeutendsten Feste der damaligen Zeit.
Für Jesu Jünger war dieses besondere gemeinsame Mahl also zunächst keine grosse Überraschung.


Neu waren dann allerdings die Bedeutung für den Kelch mit Wein und das Brot. Die Jünger verstanden noch nicht, was es bedeutete, dass Jesus seinen Leib hingeben würde und sein Blut vergossen. Erst nach seiner Kreuzigung erfassten sie die volle Bedeutung.
Das Abendmahl wird in verschiedenen Gemeinden unterschiedlich gefeiert. Aber das Wichtige für mich ist beim Abendmahl, dass ich mich darauf besinne, wie gross die Liebe Gottes war, dass er bereit war, seinen Sohn an meiner Stelle zu opfern. Nur durch diese unverdiente Gnade kann ich in Gottes Gegenwart sein. Deshalb ist das Abendmahl eine Zeit der Dankbarkeit für mich. Mein Verstand kann so ein Opfer nur begrenzt erfassen. Aber irgendwann werde ich Gott gegenüberstehen und ganz verstehen.

Was bedeutet euch das Abendmahl?

Donnerstag, 13. März 2014

Kinderzeit

Psalm 139, 13-16

Gott hat dich geschaffen - er kannte dich schon, noch eher du im Bauch deiner Mutter herangewachsen bist. Noch bevor deine Mutter wusste, dass du bald ein Teil ihres Lebens sein würdest, kannte Gott dich schon - was für ein wundervoller Gedanke!
Wie viele Haare du haben würdest, deine Augenfarbe, auch wie groß du später als Erwachsener sein wirst - Gott weiß dies alles von dir! Wir sollten ihn loben und ihm dafür danken, dass er uns so wunderbar geschaffen hat. Und dies sagt er auch: Er findet uns alle wundervoll!
Wenn wir Gott ehren wollen müssen wir gut auf unseren Körper achten. Manchmal bedeutet das, dass wir schwere Entscheidungen treffen müssen, z. B. draußen zu spielen statt am Computer zu sitzen oder einen Apfel zu essen anstatt Chips. Das soll nicht heißen, dass wir unser Leben nicht genießen dürfen, aber es heißt, dass wir verantwortlich sind für diesen Körper, den Gott uns geschenkt hat.
Wie könntest du Gott heute dafür danken?

Gott - ich danke dir für diesen Körper den du mir geschenkt hast. Er ist einmalig - hilf mir meinen Körper zu lieben und zu respektieren. In Jesu Namen, Amen.

Für jüngere Kinder: 
Nimm ein großes Stück Papier, z. B. eine alte Tapetenrolle und lass dein Kind sich darauflegen. Zeichne nun den Umriss seines Körpers nach. Anschließend kann das Kind das Bild anmalen. Überlegt dann, welche Körperteile es hat und dankt Gott dafür.

Für ältere Kinder: 
Größere Kinder möchten vielleicht ein Selbstporträt zeichnen. Nehmt dafür einen Spiegel zu Hilfe. Sprecht darüber, wie wichtig es ist ein positives Bild von sich und seinem Körper zu haben. Rede mit ihnen über die Dinge, die dir an ihnen besonders gefallen.


Korinther 6, 19-20

Unser Körper ist ein Tempel. Wenn wir Jesus als unseren Retter annehmen zieht er sozusagen mit dem Heiligen Geist in uns ein. Jesus hat für uns sein Leben gegeben - den höchsten Preis. Unser Körper ist Gottes Haus und wir sollten unseren Körper so behandeln, dass wir Gott ehren. Was sind heute ein paar gute Entscheidungen, die dir gut tun und Gott ehren?

Gott, hilf mir die richtigen Entscheidungen zu treffen, damit mein Körper dein Tempel sein kann und ich dich ehre. Danke, dass du für meine Sünden am Kreuz gestorben bist. In Jesu Namen, Amen.

Für jüngere Kinder:
Lege eine CD ein und tanze mit deinen Kindern.

Für ältere Kinder:
Überlegt zusammen, welchen Sport bzw. welche Übungen dein Kind regelmäßig machen könnte. Wenn ein Elternteil oder die ganze Familie sich beteiligt, ist die Motivation meistens größer. Vielleicht könnt ihr ja noch das schöne Wetter für eine gemeinsame Fahrradtour nutzen?

Montag, 10. März 2014

Deine Gesundheit

Schon sind wir wieder in der letzen Woche unseres Bibelstudiums abgekommen. Ich hoffe, es war eine Bereicherung für euch!

Diese Woche geht es nun um unsere Gesundheit/unseren Körper.
Gerade wir Frauen haben oft Probleme damit, unseren Körper so anzunehmen, wie er ist. Wir sind unzufrieden mit unserer Haarfarbe, unseren Proportionen, Körperbehaarung, Größe, Gewicht...
Jeder hat sicher so seine eigene Liste.
Doch Gott sagt uns, dass er uns so geschaffen hat, wie er es für gut, nein sogar perfekt hielt. Deshalb ist es ihm auch wichtig, wie wir unseren Körper pflegen und mit umgehen.


Unser Körper soll Gott dienen und ihm Ehre bringen, nicht vorrangig uns selbst.
Ist es uns wichtiger, unsere eigenen Bedürfnisse zu befriedigen oder nach Gottes Willen zu suchen?
Zeigt die Art und Weise, wie wir leben, das wir Gott lieben?
Womit speisen wir Körper und Seele?
Nehmen wir uns die notwendige Zeit zum Ruhen und Auftanken?
Bemühen wir uns darum, möglichst fit und aktiv zu bleiben, damit wir Gott besser dienen können?
Tun wir alles dafür, unseren Körper gesund zu halten?
Sind wir uns dessen bewusst, dass unser Körper Gott gehört und nicht uns?
Legen wir zuviel Aufmerksamkeit auf unsere äussere Erscheinung?

Ein paar Fragen zum Nachdenken für uns.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Kinderzeit

Matthäus 18, 1-6

In diesen Versen erklärt Jesus, dass es wichtig ist, die Kinder Gottes nicht auf falsche Wege zu führen. Eure Eltern haben eine große Verantwortung euch die wichtigen Dinge über Gottes Wort zu lehren und euch ein gutes Fundament im Glauben mitzugeben. Am Wichtigsten ist, dass sie euch von Jesus erzählen, wer er ist, von seinem perfekten Leben und dass er für eure Sünden gestorben ist. Wenn ihr eines Tages Kinder habt, werdet ihr diese Verantwortung tragen. Die Welt führt euch vielleicht auf falsche Wege, aber ihr könnt euch immer darauf verlassen, dass die Bibel euch den richtigen Weg zeigt. Die Bibel ist Gottes Wort, und Gottes Wort ist immer wahr.

Bastelt ein Haus auf dem Fels:
Ihr braucht: 2 leere und saubere Milch-oder Saftkartons, Schere, Kleber, Papier, ev. Stifte
Schneidet den oberen Teil des Kartons ab, so dass euer Haus die gewünschte Größe hat. Beklebt den Karton mit Papier und malt ihn schön an - bei kleineren Kinder müssen die Eltern hier helfen. Schneidet eine Tür und Fenster hinein.
Kleinere Kinder können auch einfach ein Bild ihres Zuhauses malen.


2. Timotheus 3, 10-17

Es ist wichtig, Gottes Wort von Klein auf kennenzulernen. Gott hat uns sein Wort gegeben - und es hilft uns in jedem Bereich unseres Lebens. Deinen Eltern ist es wichtig, dass du das Wort Gottes kennenlernst - und noch wichtiger ist ihnen, dass du Gott selbst kennenlernst. Das wird dir helfen zu dem Menschen zu werden, zu dem Gott dich bestimmt hat. Wenn du Jesus als deinen Retter angenommen hast, wird dir das Wort Gottes helfen, die verschiedenen Bereiche deines Lebens zu verändern und in ihm zu wachsen. Frage deine Eltern doch mal nach ihren Lieblingsversen aus der Bibel - und warum sie gerade diese Verse mögen.

Gottes Wort suchen:
Heute notieren wir Eltern zehn unserer Lieblingsbibelverse und verstecken  sie im Haus. Bei jedem Vers findet sich auch ein Hinweis, wo der nächste zu finden ist. Die Kinder werden Spaß bei dieser Schnitzeljagd haben, und danach könnt ihr euch mit der Bibel hinsetzen und die einzelnen Verse nachschlagen oder im Zusammenhang nachlesen.

Montag, 24. Februar 2014

Dein Glaube und deine Kinder

Nachdem wir uns in den letzten Wochen zunächst mit unserem eigenen Glauben befasst haben und anschliessend über unsere Beziehungen zu unserem Mann und unseren Freunden gelernt haben, steht diese Woche unter dem Thema "Deine Kinder".

Als Eltern haben wir so eine grossartige Chance und auch Verantwortung dafür, unsere Kinder im Glauben zu erziehen.
Die Prägungen, die wir unseren Kindern schon in jungen Jahren geben, werden sie ihr Leben lang begleiten. Wie wichtig sollte es uns deshalb sein, ihnen jetzt von Gottes grosser Liebe zu erzählen und die Grundsteine für ihren späteren Glauben zu legen.


Als Mutter von drei wundervollen Kindern ist es mir immer ein Anliegen, sie so zu erziehen, dass sie es lernen, selbständig zu werden und in ihren Leben die richtigen Entscheidungen treffen können. Das beginnt schon, wenn sie Kleinkinder sind. Wir ermutigen unsere Kinder dazu, laufen zu lernen, zu sprechen, allein zu essen, sich an- und auszukleiden, die Toilette zu benutzen...
All dies tun wir, weil wir wissen, dass sies notwendige Schritte des Aufwachsens sind.

Doch wie füllen wir die Seelen und den Verstand unserer Kinder?
Streben wir nicht danach, ihnen beizubringen, was richtig und falsch ist, was gut und was böse ist, was sinnvoll ist und was man lieber lassen sollte? Mein Glaube gibt mir dafür gute Richtlinien und die will ich auch meinen Kindern nicht vorenthalten. Beim gemeinsamen Beten vor dem Essen oder vor dem Schlafengehen, bei Gesprächen über das richtige Verhalten im Umgang mit anderen Menschen, bei praktischen Tätigkeiten, die anderen helfen...meine Kinder sollen hören uns sehen, was mein Glaube für mich bedeutet. Das ist nicht Aufgabe der Kirche oder des Religionsunterrichtes, sondern meine.

Und ich bin mächtig stolz, wenn ich sehe, wie das auf meine Kinder "abfärbt". Eine bessere Bestätigung gibt es für mich als Mutter kaum.
Wie lebt ihr Glaube im Alltag mit euren Kindern?

Donnerstag, 13. Februar 2014

Kinderzeit

Auch diese Woche haben wir wieder ein paar Vorschläge für Aktivitäten mit euren Kindern: 

Genesis 3: 

Sünde und Schuld verbreiten sich in unserem Leben. Als die Schlange Eva verführte und diese ungehorsam wurde, zog sie auch Adam mit hinein. Darum müssen wir gut darauf achten, welche Einflüsse wir in unser Leben lassen. Jede Sünde, die wir in unserem Leben zulassen wirkt sich auch auf andere aus. Wir sollen andere ermutigen nach Gottes Willen zu leben und nicht stärker in falsche Verhaltensmuster zu verfallen. 

Jesus, hilf mir, meine Sünden schnell zu erkennen und zu bereuen, so dass sie sich nicht auf andere auswirken. 

Lasst alle Familienmitglieder die Hände dick mit einer Lotion eincremen. Dann gebt großzügig Glitter auf die Hände einer Person. Dann geht herum und schüttelt euch immer wieder gegenseitig die Hände. Der Glitter verteilt auf die Hände von allen.

Am Ende werdet ihr feststellen, dass die Person, auf deren Händen der Glitter kam immer noch am meisten davon hat - aber alle anderen auch. Überlegt, wie man es hätte vermeiden können den Glitter zu weiterzugeben und übertragt das dann auf die Frage, wie wir vermeiden können, dass unsere Sünden sich auf andere auswirken (Hände waschen - um Verzeihung bitten, ein gutes Vorbild sein, Gottes Wort lesen usw). 

Titus 2:3-5

Sogar in der Ehe brauchen wir Vorbilder, wie es in den Bibelversen angesprochen wird. Es sollte Frauen und Männer geben, zu denen man aufschauen und die man respektieren kann. 
Diese Menschen waren auch einmal so alt wie du, daher können sie dir Ratschläge geben und dir helfen. Und eines Tages, wirst du so ein Helfer für jemand anderes sein können! Schau dir glückliche Ehen an - du kannst eine Menge davon lernen. 

Jesus, danke, dass du gute Vorbilder in mein Leben bringst. Hilf mir danach zu streben mein Leben nach deinem Willen zu führen, so dass ich für andere ein gutes Vorbild sein kann. 

Überlege, welche Menschen in deinem Leben ein gutes Vorbild für die Ehe sind. Schreibe ihnen einen Brief oder male ihnen Bild, um ihnen für ihr gutes Beispiel zu danken und sage ihnen, dass du für ihre Ehe beten wirst. Und dann mache es auch und bete für diese besonderen Menschen!

Montag, 10. Februar 2014

Herausforderung der Woche



Wir alle haben Ehemänner mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Wir sollten dabei nicht vergessen, dass Helfer sein ein Segen ist. Verpasst diesen Segen nicht! In wieweit helft ihr euren Männern? In welchen Bereichen müsst ihr noch versuchen eine bessere Quelle der Unterstützung und Ermutigung zu sein?

Bewusst aufmerksam werden - Deine Ehe

Und wieder einmal landen wir bei diesem Thema. es scheint sich wie ein roter Faden durch die verschiedenen Bibelstudien zu ziehen. Unsere Rolle als Ehefrau ist eine, die andere Wertmaßstäbe in dieser Welt hat, als in der Bibel. Für viele Frauen ist dieses Thema ein rotes Tuch und wir gehen mehr oder weniger bewusst in die Defensive.
Wer hört schon gerne die Worte "unterordnen" oder "Gehilfin".
Die Bibel hat uns allerdings einiges zu sagen, wenn wir von der Beziehung zwischen Mann und Frau reden.

Ich finde es ein bisschen schade, dass in unserem Abschnitt aus dem Epheserbrief diese Woche der vorangehenden Vers nicht mit erwähnt wird, obwohl er zu dem selben Abschnitt gehört. Deshalb habe ich ihn hier noch einmal mit angeführt.

Diese Unterordnung, von der immer die Rede ist, ist also nicht so ganz einseitig zu sehen. Wenn man im Internet das Wort Unterordnung sucht, kommen zuerst ganz viele Beiträge zum Thema Tiertraining auf und das gibt dem Wort in der deutschen Sprache diesen bitteren Unterton.
Natürlich wollen und sollen wir uns nicht wie ein Hund dem Herrchen unterwerfen. Was aber bedeutet nun diese Unterordnung, von der hier die Rede ist für uns Frauen?

Ein Land, in dem zwei Könige zur gleichen Zeit regieren wollen, wird im Chaos enden. Genauso ist eine Beziehung, in der zwei dominante Personen sind, ist keine leichte Beziehung  und oft zum Scheitern verurteilt. Ohne ein gegenseitiges Geben und Nehmen werden beide Partner nicht glücklich sein. Wenn ich als Ehefrau mich meinem Mann unterordne, dann nicht, weil ich selbst kein Recht auf eine eigene Meinung habe, sondern weil ich seiner Leitung für unser gemeinsames Leben vertraue. So wie ich weiss, dass Christus mich liebt und das Beste für mich will, bin ich mir sicher, dass auch mein Mann niemals bewusst etwas tun würde, was mir schaden würde. Damit liegt die grössere Aufgabe und Verantwortung auf dem Mann, der seine Frau so lieben soll, wie Jesus seine Gemeinde liebt.
Das hat also nichts mit Missbrauch oder Unterdrückung zu tun.

Auch in meiner Ehe gibt es Bereiche, bei denen ich meinem Mann gern die Führung überlasse und andere, wo er nach meinem Ratschlag und Empfehlung fragt. So kommen wir gut miteinander zurecht.
Was sind eure Geanken zu diesem Thema? Ich wünsche euch eine gesegnete Woche mit den Good Morning Girls! Ich hoffe ihr bleibt dran, auch wenn es ein unbequemes Thema ist.

Eure Stephie

Donnerstag, 30. Januar 2014

Kinderzeit - Woche 2

Wir stellen euch wieder ein paar Aktivitäten zu den Versen aus dieser Woche vor, die ihr mit euren Kindern machen könnt. 

Lukas 5:16 und Markus 1:35

Als Jesus auf der Erde war, brauchte er immer wieder Zeit um sich zurückzuziehen und allein mit seinem Vater zu sein. Wenn selbst Jesus, der perfekt war, diese Zeit brauchte, dann wir erst recht!
So, wie wir gerne Zeit mit Leuten verbringen die wir mögen, sollen wir auch Zeit mit Gott verbringen. 

Für ältere Kinder: 
Ermutige dein Kind, sich einen besonderen Platz für die Zeit mit Gott zu schaffen. Vielleicht ist es einfach das Bett oder eine Ecke seines Zimmers. Macht diesen Platz mit Decken und Kissen gemütlich und vergesst nicht, eine Bibel, ein Notizbuch und einen Stift bereitzulegen. 
Erinnere dein Kind daran, dass auch Jesus diese Zeit mit Gott gebraucht hat und ermuntere es, auch seine "Stille Zeit" zu halten.

Für kleinere Kinder:
Baue mit deinem Kind eine Höhle aus Stühlen, Decken und Kissen. Baut sie so groß, dass ihr beide (oder ihr alle) darin sitzen könnt. Macht es euch darin gemütlich und dann lese etwas aus der Bibel vor und bete mit deinem Kind. 


Johannes 14:1-14
Hast du schonmal draußen gespielt und warst danach richtig durstig? Du bist bestimmt schnell ins Haus gelaufen und hast dir etwas zu trinken geholt. Und das Wasser hat bestimmt besonders gut geschmeckt! Aber trotzdem warst du einige Zeit später wieder durstig. Unser körperlicher Durst kommt immer wieder. Aber wir haben auch geistlichen Durst. Manche Menschen versuchen diesen Durst anders als mit Jesus zu stillen. Aber das funktioniert nicht. In diesen Versen sehen wir, dass Jesus das lebendige Wasser ist - wenn wir unsere Herzen und unser Leben mit ihm und seinem Wort füllen, werden wir nie wieder durstig sein!

Dekoriere mit deinem Kind zusammen eine Flasche Wasser mit dem obigen Vers. Vielleicht möchtet ihr ja auch Becher damit verzieren. Jedes Mal, wenn ihr daraus trinkt erinnert euch gegenseitig daran, dass Jesus das lebendige Wasser ist. 

Psalm 63:1-8
Für Dinge, die wir lieben ist es einfach dankbar zu sein. Wenn Mama leckere Schokoladenkekse gebacken hat oder Papa Zeit für ein Fußballspiel hat zeigen sie dir ihre Liebe und es ist für dich einfach sie zu loben und dankbar zu sein. 
Gott liebt dich sogar noch mehr. So sehr, dass er seinen Sohn für dich geopfert hat. Hast du dir das schonmal bewusst gemacht? Gott liebt dich so sehr, dass er für dich gestorben ist! Das ist wirklich große Liebe! Wem kannst du von Gottes Liebe erzählen oder singen?

Bastel mit deinem Kind einfache Instrumente oder benutze welche, die ihr bereits habt. Spielt sie und lobt und dankt Gott dabei. 

Montag, 27. Januar 2014

Herausforderung der Woche


Öffnet eure Bible und lest in der Offenbarung das erste Kapitel.  Schaut nach, wie Johannes Jesus in seiner ganzen Herrlichkeit sah. 
Wenn ihr in dieser Woche eure Augen zum Gebet schliesst - stop!!! - atmet tief durch - stellt euch Jesus in seiner Herrlichkeit vor, so wie Johannes es uns beschrieben hat - und dann betet!
Versucht es mal, ich glaube fest daran, dass dies eure Zeit im Gebet wertvoller, kräftiger macht. 

Dein spirituelles Leben

Wir beginnen die zweite Woche in unserem neuem Studium. Diese Woche ist ganz dem Thema "Dein sprituelles Leben" gewidmet.
Unsere Beziehung zu Gott muss eine persönliche und intime Beziehung sein, wenn wir in unserem Glauben wachsen wollen. Der pflichtbewusste Gang zur Kirche am Sonntag oder die Gebete aus Tradition und Gewohnheit allein machen noch keinen besseren Christen aus uns. Wie aber können wir nun Gott näherkommen, seine Liebe deutlicher spüren und sein Wirken in unserem Leben bewusster wahrnehmen?

Wie immer können wir auch bei diesem Thema auf Jesus schauen und seinem Beispiel folgen.

Am nächsten Morgen stand Jesus vor Tagesanbruch auf und zog sich an eine einsam gelegene Stelle zurück, um dort allein zu beten.  
Markus 1, 35

Auch Jesus, der Sohn und Teil des allmächtigen Gottes suchte die Zeit, um allein mit Gott zu reden und auf ihn zu hören. Er, der als Mensch auf dieser Erde Gott näher war, als jeder andere, zog sich trotzdem von allen zurück. um allein mit seinem Vater zu sein. Diese Zeit war wichtig für ihn, um neue Kraft zu tanken, sich neu auf Gott auszurichten und nach seinem Willen und Plan zu fragen.
Wieviel wichtiger ist es dann wohl für uns, nach dieser intensiven Zeit mit Gott zu suchen?

So oft fällt es mir sehr schwer, am Morgen aus dem Bett zu kommen, besonders jetzt im Winter, wenn es noch dunkel draussen ist. Ich ringe mit jeder extra Minute Schlaf. Andererseits weiß ich, dass die beste Zeit für mich zum Bibellesen und Beten dann ist, wenn die Kinder noch nicht wach sind und ich von ihnen abgelenkt werde. Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, die extra Minuten am Morgen zu opfern. Nicht immer gelingt das, aber ich werde etwas disziplinierter. Und ich glaube nicht, dass die 20 Minuten früher aufstehen mir wirklich schaden. Im Gegenteil, ich habe das Gefühl, die Tage wo ich dranbleibe beginnen ruhiger und stressfreier für alle.

Habt ihr eine feste Zeit zu der ihr eure Bibel lest und betet? Wenn nicht, was wäret ihr bereit zu ändern um eine Stille Zeit zu beginnen?

Eure Stephie

Donnerstag, 23. Januar 2014

KinderZeit

 Kinderzeit


Sprüche 22:6
Gewöhne den Knaben an den Weg, den er gehen soll,
so wird er nicht davon weichen, wenn er alt wird!


Habt ihr euch schon manchmal gefragt, ob und wir ihr dieses Bibelstudium mit euren Kindern gemeinsam machen könntet? Kinder lernen am Besten auf spielerische Art. Und es ist unsere Aufgabe unseren Kindern Gottes Wort ans Herz zu legen. Versucht es doch mal mit den folgenden Vorschlägen.


Gott imitieren

 
Kennst du jemanden, der sich gern verkleidet? Viele Jungen wollen genau so aussehen wie ein Superhero oder vielleicht ein Fussballspieler. Und Mädchen spielen gern mal Prinzessin oder wollen eine Mami sein. Rollenspiele sind toll. Wir können vorgeben jemand anders zu sein.
In Epheser 5:1 sagt Gott, dass wir ihn imitieren sollen, seinem Beispiel folgen sollen. Und dies tun wir am Besten, wenn wir andere lieben. Wenn wir die Bibel lesen und beten, lernen wir mehr über Gott und können ihn besser imitieren.

Lass uns ein Spiel spielen: Erkläre den Kindern, dass sie alles nachmachen sollen, wie ein Spiegelbild. (Zähne putzen, Haare kämen, auf und nieder springen, Krimasen ziehen) Frage die Kinder was sie tun (imitieren) Sage dann, dass wir Jesus imitieren sollen. Wie machen wir das? Wir sollen andere lieben genau wie Jesus andere liebt


 Leben um Jesus zu sehen

 
Es mag sich nicht so anfühlen, aber das Leben ist kurz. Keiner weiss genau, wie viele Tage wir hier auf der Erde haben werden. Daher sollten wir jeden Tag bewusst für Gott leben. (Psalm 90:12)

Bastelzeit: Wir müssen jeden Tag bewusst Zeit mit Jesus verbringen. Genau wie wir auch Frühstück, Mittag und Abend essen, oder Bettzeiten und Zeit für Kirche haben, sollten wir eine bestimmte Tageszeit mit Jesus verbringen. Fertige mit den Kindern eine Uhr aus Bastelpapier an. Frage die Kinder wieso wir unsere Zeit bewusst und weise verbringen sollen.


 Legt eure Bürden nieder!

 
Läufer haben besondere Schuhe, die ihnen helfen schneller zu rennen. Die Schuhe sollten leicht und nicht schwer sein. Ein Läufer würde auch keine schwere, dicke Jacke zum trainieren anziehen. Er hätte viel zuviel extra Gewicht mit sich zu tragen, es würde ihn verlangsamen. Genau wie ein Läufer leichte Kleidung wählt und schwere Sachen ablegt, so sollten auch wir in unserem Leben unser Bürden ablegen. Hochmut, Lügen, unseren Elterne gegenüber respektlos sein – all dies hält uns zurück. (Hebräer 12:1)

Experiment: Lass die Kinder mit extra Kleidung laufen/rennen. (Vielleicht schwere Schuhe, Winterjacken, usw.) Nun lass die Kinder Stück für Stück, ein Kleidungsstück nach dem anderen ablegen. Frage ob es jetzt leichter ist zu rennen. Erkläre wie wir besser für Jesus „rennen“ wenn wir unsere Bürden nicht mit uns tragen.

Dienstag, 21. Januar 2014

Herausforderung der Woche




Zeit in Gottes Wort zu verbringen sollte für uns eine Gewohnheit sein.  Daher ist es wichtig, dass wir uns in den nächsten acht Wochen bewusst eine Zeit und einen Platz auswählen um Gottes Wort zu studieren.  Wo und wann ist unser Ziel.  Bibel lesen 6:00 Uhr morgens am Küchentisch? Oder vielleicht mittags 12:00 Uhr am Schreibtisch? Habt ihr euch schon für ein Wann und ein Wo entschieden?  Schreibt es euch auf eine Karte und klebt diese an euren Spiegel im Bad, so dass ihr jeden Morgen und Abend aufs Neue darauf aufmerksam gemacht werdet.  Wenn ihr Lust habt, könnt ihr ein Bild von eurer Karte auf unserer Facebook Seite veröffentlichen, #IntentionallyFocused.

Freitag, 17. Januar 2014

Warum ein Bibelstudium in einer Gruppe?

Um eines gleich klarzustellen: Natürlich kann und darf man das Good Morning Girls Bibelstudium auch für sich alleine machen!
Das eigene Bibelstudium, die persönliche Beziehung zu Gott und der Versuch das Gelesene im eigenen Leben umzusetzen - das ist das Wesentlichste daran! Das muss ich für mich umsetzen - egal, ob ich nun alleine lese oder in einer Gruppe.

Trotzdem hat es einige Vorteile, das Bibelstudium in einer Gruppe zu machen:

1) andere Perspektiven
Auch wenn der Austausch vielleicht nur kurz ist - ich sehe den jeweiligen Vers dadurch vielleicht nochmal in einem anderen Licht. Lerne Gedanken dazu kennen, auf die ich alleine nicht gekommen wäre.

2) die Möglichkeit, Fragen zu stellen
Gerade wenn man noch nicht viel Erfahrung mit der Bibel hat, kommen ganz viele Fragen auf. Wie gut, wenn man dann jemanden hat, der vielleicht etwas dazu weiß oder mir ein hilfreiche Internetseite nennen kann.

3) konkrete Hilfe
Vor allem, wenn man wenig Erfahrung mit der Bibel hat, kann man von der Erfahrung der anderen profitieren. Vielleicht hatte jemand schon mal mit ähnlichen Problemen zu kämpfen und kann einen guten Rat geben?

4) Motivation
Auch beim Bibelstudium gibt es Zeiten, da fällt es einfach schwer. Und dann ist es gut wenn man nicht alleine ist. So wie ein Partner beim Joggen dafür sorgt, dass man sich aufrafft, kann eine Gruppe mich motivieren zu lesen.

5) Sich tragen lassen
Die Meisten gehen auch durch Zeiten, in denen sie es nicht schaffen täglich zu lesen - trotz bester Vorsätze. Aber vielleicht reichen Zeit und Energie noch, sich kurz in der Gruppe zu melden und sich von den Gedanken dort tragen zu lassen.

6) Gemeinschaft
Im besten Fall ist die GMG-Gruppe im Laufe der Zeit auch eine Gemeinschaft, die mit- und füreinander betet. Die füreinander da ist und sich mit Rat - vielleicht sogar auch mit Taten zur Seite steht.

Falls ihr gerne das Bibelstudium in einer Gruppe machen möchtet, aber keine Ahnung habt wo ihr Gleichgesinnte findet, könnt ihr uns über das Kontaktformular rechts anschreiben und wir versuchen eine Gruppe für euch zu finden.

Ich bin jedenfalls sehr dankbar für nun mittlerweile drei Jahre Bibelstudium in der Gruppe, dass mich sehr bereichert hat und bei dem ich sehr viel dazulerne.

Stephanie