Donnerstag, 27. Februar 2014

Kinderzeit

Matthäus 18, 1-6

In diesen Versen erklärt Jesus, dass es wichtig ist, die Kinder Gottes nicht auf falsche Wege zu führen. Eure Eltern haben eine große Verantwortung euch die wichtigen Dinge über Gottes Wort zu lehren und euch ein gutes Fundament im Glauben mitzugeben. Am Wichtigsten ist, dass sie euch von Jesus erzählen, wer er ist, von seinem perfekten Leben und dass er für eure Sünden gestorben ist. Wenn ihr eines Tages Kinder habt, werdet ihr diese Verantwortung tragen. Die Welt führt euch vielleicht auf falsche Wege, aber ihr könnt euch immer darauf verlassen, dass die Bibel euch den richtigen Weg zeigt. Die Bibel ist Gottes Wort, und Gottes Wort ist immer wahr.

Bastelt ein Haus auf dem Fels:
Ihr braucht: 2 leere und saubere Milch-oder Saftkartons, Schere, Kleber, Papier, ev. Stifte
Schneidet den oberen Teil des Kartons ab, so dass euer Haus die gewünschte Größe hat. Beklebt den Karton mit Papier und malt ihn schön an - bei kleineren Kinder müssen die Eltern hier helfen. Schneidet eine Tür und Fenster hinein.
Kleinere Kinder können auch einfach ein Bild ihres Zuhauses malen.


2. Timotheus 3, 10-17

Es ist wichtig, Gottes Wort von Klein auf kennenzulernen. Gott hat uns sein Wort gegeben - und es hilft uns in jedem Bereich unseres Lebens. Deinen Eltern ist es wichtig, dass du das Wort Gottes kennenlernst - und noch wichtiger ist ihnen, dass du Gott selbst kennenlernst. Das wird dir helfen zu dem Menschen zu werden, zu dem Gott dich bestimmt hat. Wenn du Jesus als deinen Retter angenommen hast, wird dir das Wort Gottes helfen, die verschiedenen Bereiche deines Lebens zu verändern und in ihm zu wachsen. Frage deine Eltern doch mal nach ihren Lieblingsversen aus der Bibel - und warum sie gerade diese Verse mögen.

Gottes Wort suchen:
Heute notieren wir Eltern zehn unserer Lieblingsbibelverse und verstecken  sie im Haus. Bei jedem Vers findet sich auch ein Hinweis, wo der nächste zu finden ist. Die Kinder werden Spaß bei dieser Schnitzeljagd haben, und danach könnt ihr euch mit der Bibel hinsetzen und die einzelnen Verse nachschlagen oder im Zusammenhang nachlesen.

Montag, 24. Februar 2014

Dein Glaube und deine Kinder

Nachdem wir uns in den letzten Wochen zunächst mit unserem eigenen Glauben befasst haben und anschliessend über unsere Beziehungen zu unserem Mann und unseren Freunden gelernt haben, steht diese Woche unter dem Thema "Deine Kinder".

Als Eltern haben wir so eine grossartige Chance und auch Verantwortung dafür, unsere Kinder im Glauben zu erziehen.
Die Prägungen, die wir unseren Kindern schon in jungen Jahren geben, werden sie ihr Leben lang begleiten. Wie wichtig sollte es uns deshalb sein, ihnen jetzt von Gottes grosser Liebe zu erzählen und die Grundsteine für ihren späteren Glauben zu legen.


Als Mutter von drei wundervollen Kindern ist es mir immer ein Anliegen, sie so zu erziehen, dass sie es lernen, selbständig zu werden und in ihren Leben die richtigen Entscheidungen treffen können. Das beginnt schon, wenn sie Kleinkinder sind. Wir ermutigen unsere Kinder dazu, laufen zu lernen, zu sprechen, allein zu essen, sich an- und auszukleiden, die Toilette zu benutzen...
All dies tun wir, weil wir wissen, dass sies notwendige Schritte des Aufwachsens sind.

Doch wie füllen wir die Seelen und den Verstand unserer Kinder?
Streben wir nicht danach, ihnen beizubringen, was richtig und falsch ist, was gut und was böse ist, was sinnvoll ist und was man lieber lassen sollte? Mein Glaube gibt mir dafür gute Richtlinien und die will ich auch meinen Kindern nicht vorenthalten. Beim gemeinsamen Beten vor dem Essen oder vor dem Schlafengehen, bei Gesprächen über das richtige Verhalten im Umgang mit anderen Menschen, bei praktischen Tätigkeiten, die anderen helfen...meine Kinder sollen hören uns sehen, was mein Glaube für mich bedeutet. Das ist nicht Aufgabe der Kirche oder des Religionsunterrichtes, sondern meine.

Und ich bin mächtig stolz, wenn ich sehe, wie das auf meine Kinder "abfärbt". Eine bessere Bestätigung gibt es für mich als Mutter kaum.
Wie lebt ihr Glaube im Alltag mit euren Kindern?

Donnerstag, 13. Februar 2014

Kinderzeit

Auch diese Woche haben wir wieder ein paar Vorschläge für Aktivitäten mit euren Kindern: 

Genesis 3: 

Sünde und Schuld verbreiten sich in unserem Leben. Als die Schlange Eva verführte und diese ungehorsam wurde, zog sie auch Adam mit hinein. Darum müssen wir gut darauf achten, welche Einflüsse wir in unser Leben lassen. Jede Sünde, die wir in unserem Leben zulassen wirkt sich auch auf andere aus. Wir sollen andere ermutigen nach Gottes Willen zu leben und nicht stärker in falsche Verhaltensmuster zu verfallen. 

Jesus, hilf mir, meine Sünden schnell zu erkennen und zu bereuen, so dass sie sich nicht auf andere auswirken. 

Lasst alle Familienmitglieder die Hände dick mit einer Lotion eincremen. Dann gebt großzügig Glitter auf die Hände einer Person. Dann geht herum und schüttelt euch immer wieder gegenseitig die Hände. Der Glitter verteilt auf die Hände von allen.

Am Ende werdet ihr feststellen, dass die Person, auf deren Händen der Glitter kam immer noch am meisten davon hat - aber alle anderen auch. Überlegt, wie man es hätte vermeiden können den Glitter zu weiterzugeben und übertragt das dann auf die Frage, wie wir vermeiden können, dass unsere Sünden sich auf andere auswirken (Hände waschen - um Verzeihung bitten, ein gutes Vorbild sein, Gottes Wort lesen usw). 

Titus 2:3-5

Sogar in der Ehe brauchen wir Vorbilder, wie es in den Bibelversen angesprochen wird. Es sollte Frauen und Männer geben, zu denen man aufschauen und die man respektieren kann. 
Diese Menschen waren auch einmal so alt wie du, daher können sie dir Ratschläge geben und dir helfen. Und eines Tages, wirst du so ein Helfer für jemand anderes sein können! Schau dir glückliche Ehen an - du kannst eine Menge davon lernen. 

Jesus, danke, dass du gute Vorbilder in mein Leben bringst. Hilf mir danach zu streben mein Leben nach deinem Willen zu führen, so dass ich für andere ein gutes Vorbild sein kann. 

Überlege, welche Menschen in deinem Leben ein gutes Vorbild für die Ehe sind. Schreibe ihnen einen Brief oder male ihnen Bild, um ihnen für ihr gutes Beispiel zu danken und sage ihnen, dass du für ihre Ehe beten wirst. Und dann mache es auch und bete für diese besonderen Menschen!

Montag, 10. Februar 2014

Herausforderung der Woche



Wir alle haben Ehemänner mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Wir sollten dabei nicht vergessen, dass Helfer sein ein Segen ist. Verpasst diesen Segen nicht! In wieweit helft ihr euren Männern? In welchen Bereichen müsst ihr noch versuchen eine bessere Quelle der Unterstützung und Ermutigung zu sein?

Bewusst aufmerksam werden - Deine Ehe

Und wieder einmal landen wir bei diesem Thema. es scheint sich wie ein roter Faden durch die verschiedenen Bibelstudien zu ziehen. Unsere Rolle als Ehefrau ist eine, die andere Wertmaßstäbe in dieser Welt hat, als in der Bibel. Für viele Frauen ist dieses Thema ein rotes Tuch und wir gehen mehr oder weniger bewusst in die Defensive.
Wer hört schon gerne die Worte "unterordnen" oder "Gehilfin".
Die Bibel hat uns allerdings einiges zu sagen, wenn wir von der Beziehung zwischen Mann und Frau reden.

Ich finde es ein bisschen schade, dass in unserem Abschnitt aus dem Epheserbrief diese Woche der vorangehenden Vers nicht mit erwähnt wird, obwohl er zu dem selben Abschnitt gehört. Deshalb habe ich ihn hier noch einmal mit angeführt.

Diese Unterordnung, von der immer die Rede ist, ist also nicht so ganz einseitig zu sehen. Wenn man im Internet das Wort Unterordnung sucht, kommen zuerst ganz viele Beiträge zum Thema Tiertraining auf und das gibt dem Wort in der deutschen Sprache diesen bitteren Unterton.
Natürlich wollen und sollen wir uns nicht wie ein Hund dem Herrchen unterwerfen. Was aber bedeutet nun diese Unterordnung, von der hier die Rede ist für uns Frauen?

Ein Land, in dem zwei Könige zur gleichen Zeit regieren wollen, wird im Chaos enden. Genauso ist eine Beziehung, in der zwei dominante Personen sind, ist keine leichte Beziehung  und oft zum Scheitern verurteilt. Ohne ein gegenseitiges Geben und Nehmen werden beide Partner nicht glücklich sein. Wenn ich als Ehefrau mich meinem Mann unterordne, dann nicht, weil ich selbst kein Recht auf eine eigene Meinung habe, sondern weil ich seiner Leitung für unser gemeinsames Leben vertraue. So wie ich weiss, dass Christus mich liebt und das Beste für mich will, bin ich mir sicher, dass auch mein Mann niemals bewusst etwas tun würde, was mir schaden würde. Damit liegt die grössere Aufgabe und Verantwortung auf dem Mann, der seine Frau so lieben soll, wie Jesus seine Gemeinde liebt.
Das hat also nichts mit Missbrauch oder Unterdrückung zu tun.

Auch in meiner Ehe gibt es Bereiche, bei denen ich meinem Mann gern die Führung überlasse und andere, wo er nach meinem Ratschlag und Empfehlung fragt. So kommen wir gut miteinander zurecht.
Was sind eure Geanken zu diesem Thema? Ich wünsche euch eine gesegnete Woche mit den Good Morning Girls! Ich hoffe ihr bleibt dran, auch wenn es ein unbequemes Thema ist.

Eure Stephie