Dienstag, 24. Juni 2014

Woche 4 - Gott liebt dich!

Gott liebt dich!

- Mich? Ähm, ja, aber..... da gibt es doch so vieles, dass ich an mir gar nicht liebenswert finde. Und da gibt es Fehler und Schwächen, die mir das Leben schwer machen. Ohne diese Fehler wäre ich ein viel besserer Christ, ein viel besseres Zeugnis für Jesus.
Darum versuche ich, diese Schwächen zu verstecken, denn meine Mitmenschen mögen mich vielleicht sonst nicht mehr. Ich habe Angst davor, jemanden zu nah an mich heranzulassen - er könnte mich ja wegen meiner Fehler ablehnen. Das passiert - ich habe es schon erlebt, und du vielleicht auch.
Immer wieder habe ich das Gefühl, nicht gut genug zu sein.

Menschen mögen uns wegen unserer Fehler und Schwächen ablehnen oder weniger liebenswürdig finden - aber Gott ist anders. Er liebt uns, so wie wir sind.
Ohne, dass wir etwas besonderes leisten.
Mit unseren Fehlern und Schwächen.
Völlig unabhängig von unserer Leistung.

Unsere Fehler, unsere Schwächen, unsere Zweifel - all das, all diese "Dornen" in unserem Leben (um den Begriff aus dem Buch aufzugreifen) möchte Gott zum Guten für uns nutzen. Und unsere Schwächen und Fehler können uns daran erinnern, dass wir nicht perfekt sein müssen, damit Gott uns liebt und damit wir für ihn Zeugnis ablegen können. Auch die Jünger Jesu waren alles andere als perfekt - denkt an Petrus oder an Marta. Auch König David war alles andere als vollkommen.
Und auch wir sind nicht perfekt und können und müssen es nicht sein - auch wenn uns heute oft etwas anderes vorgegaukelt wird. Wir sollen und dürfen wachsen und uns entwickeln - aber das ist genug.

Gott liebt dich - so wie du bist. Er möchte eine enge Beziehung zu dir - und das kannst du dir nicht verdienen. Es ist sein Geschenk an dich - jeden Tag neu.

Stephanie

Donnerstag, 12. Juni 2014

Büchertipps - Menschen, die Mut machen

Wir kennen sicher alle Situationen, in denen wir unzufrieden sind mir uns und unserer Situation: Wir schauen auf diejenigen, denen es besser zu gehen scheint, die mehr haben. Das macht uns unzufrieden.
Wenn wir uns dagegen bewusst machen, dass es den meisten Menschen schlechter geht als uns, dann ändert sich unsere Perspektive.
Es gibt Menschen, denen meint man  anzusehen, dass sie es sehr schwer haben. Und wenn solche Menschen dann auf andere Menschen zugehen, ihnen Mut zusprechen, dann ist das sowohl beeindruckend als auch wirklich ermutigend. An ihnen wird deutlich, dass Gott auch die schlimmsten Situationen für Gutes nutzen kann.

Drei solcher Menschen und ihre Bücher möchte ich euch heute vorstellen:

Joni Eareckson Tada: 

1967 wurde sie durch einen Badeunfall vom Hals abwärts an gelähmt.
Darüber und über ihren Glauben schreibt sie in ihrer Biographie, ebenso in vielen anderen Büchern. Sie malt und engagiert sich für andere körperbehinderte Menschen. Vor allem in den USA ist sie sehr bekannt und der eine oder andere wird vielleicht auch die Verfilmung ihrer Biographie gesehen haben, in der sie selbst mitgespielt hat.
 

Bethany Hamilton: 

Im Alter von 13 Jahren wurde Bethany Hamilton 2003 beim Surfen von einem Hai angegriffen und verlor einen Arm. Für die Surferin schien der Traum einer Profi-Karriere geplatzt, aber sie kämpfte sich zurück auf das Brett und surft wieder sehr erfolgreich.
Ihre Geschichte erzählt sie in dem Buch "Soul Surfer", das auch sehr schön verfilmt wurde.


Nick Vujicic:

Er kam ohne Arme und Beine auf die Welt und hätte sich noch als Kind deswegen fast das Leben genommen. Heute ist er verheiratet, hat einen kleinen Sohn und tourt als Prediger durch die ganze Welt.
 
"Wenn kein Wunder passiert, sei selbst eins!" - dies ist der Untertitel zu seiner Biographie. Wenn jemand ohne Arme und Beine eine so positive Einstellung und Ausstrahlung hat, finde ich das schon sehr beeindruckend.

Habt ihr noch weitere Buchtipps zu diesem Thema für uns? Dann schreibt doch davon in den Kommentaren!

Stephanie

Dienstag, 10. Juni 2014

Gott kennen

Schon sind wir in der zweiten Woche unseres Bibelstudiums. Gott kennen ist diesmal das Thema.

Wie lernt man am besten jemanden kennen?
Indem man den anderen beobachtet, miteinader redet, Zeit zusammen verbringt, die Gemeinschaft des anderen sucht.
Gott kennenzulernen ist zuerst oft eine passive Sache. Er kommt zuerst zu uns, steht mit offenen Armen bereit, um uns aufzunehmen. Oder wie es auch heisst, Er steht vor der Tür und klopft an.
Ohne dass Gott den ersten Schritt gehen würde, könnten wir ihn  nicht kennenlernen.

Dann erst liegt es an uns, eine Entscheidung zu treffen, ob wir uns auf diese Beziehung einlassen wollen oder nicht. Und selbst wenn wir uns dafür entscheiden, heisst das nicht, dass wir sofort diese innige und vertraute Beziehung haben und Gott richtig kennen werden. Wie in einer Ehe muss die Beziehung wachsen, durch Höhen und Tiefen gehen, reifen und tiefer werden.
So etwas braucht Zeit und Geduld.

Aber Gott macht es uns einfach. Er ist immer für uns bereit, braucht keinen Schlaf, Urlaub oder Auszeiten. Er freut sich jedesmal, wenn wir seine Nähe suchen, egal ob wir fröhlich, bedrückt oder ängstlich sind. Er hört zu, wenn wir ein offenes Ohr brauchen, tröstet, wenn wir Sorgen haben und trägt, wenn uns die Kraft fehlt.

Gott kennen, Gott kennenlernen kostet uns etwas. Aber was wir zurückbekommen, übersteigt unseren Einsatz. Wie der Vers aus Epheser sagt, hält Gott ein unwahrscheinlich tolles Erbe für uns bereit. Seine Liebe, Vergebung und Gnade sind es wert, in Ihn zu investieren.
Möge Gott unsere Augen öffnen für Ihn und uns helfen, Ihn immer besser kennenzulernen.