Donnerstag, 12. Juni 2014

Büchertipps - Menschen, die Mut machen

Wir kennen sicher alle Situationen, in denen wir unzufrieden sind mir uns und unserer Situation: Wir schauen auf diejenigen, denen es besser zu gehen scheint, die mehr haben. Das macht uns unzufrieden.
Wenn wir uns dagegen bewusst machen, dass es den meisten Menschen schlechter geht als uns, dann ändert sich unsere Perspektive.
Es gibt Menschen, denen meint man  anzusehen, dass sie es sehr schwer haben. Und wenn solche Menschen dann auf andere Menschen zugehen, ihnen Mut zusprechen, dann ist das sowohl beeindruckend als auch wirklich ermutigend. An ihnen wird deutlich, dass Gott auch die schlimmsten Situationen für Gutes nutzen kann.

Drei solcher Menschen und ihre Bücher möchte ich euch heute vorstellen:

Joni Eareckson Tada: 

1967 wurde sie durch einen Badeunfall vom Hals abwärts an gelähmt.
Darüber und über ihren Glauben schreibt sie in ihrer Biographie, ebenso in vielen anderen Büchern. Sie malt und engagiert sich für andere körperbehinderte Menschen. Vor allem in den USA ist sie sehr bekannt und der eine oder andere wird vielleicht auch die Verfilmung ihrer Biographie gesehen haben, in der sie selbst mitgespielt hat.
 

Bethany Hamilton: 

Im Alter von 13 Jahren wurde Bethany Hamilton 2003 beim Surfen von einem Hai angegriffen und verlor einen Arm. Für die Surferin schien der Traum einer Profi-Karriere geplatzt, aber sie kämpfte sich zurück auf das Brett und surft wieder sehr erfolgreich.
Ihre Geschichte erzählt sie in dem Buch "Soul Surfer", das auch sehr schön verfilmt wurde.


Nick Vujicic:

Er kam ohne Arme und Beine auf die Welt und hätte sich noch als Kind deswegen fast das Leben genommen. Heute ist er verheiratet, hat einen kleinen Sohn und tourt als Prediger durch die ganze Welt.
 
"Wenn kein Wunder passiert, sei selbst eins!" - dies ist der Untertitel zu seiner Biographie. Wenn jemand ohne Arme und Beine eine so positive Einstellung und Ausstrahlung hat, finde ich das schon sehr beeindruckend.

Habt ihr noch weitere Buchtipps zu diesem Thema für uns? Dann schreibt doch davon in den Kommentaren!

Stephanie

Kommentare:

  1. Das Buch von Joni oder eins davon habe ich als junges Mädchen gelesen. Ich persönlich lese zwar gerne die wahren Geschichten solcher Menschen, aber oft hat es mich als junger Mensch auch zweifelnd gemacht, ob ich auch so etwas könnte. Als ich selbst in eine schwere Situation kam, waren mir solche Erzählungen zu "hart", ich musste erst selbst für mich damit fertig werden. Mir haben oft in diesen schweren Zeiten Lieder geholfen.
    Ganz besonders das Lied von Julie Katharina von Hausmann (http://www.jochen-roemer.de/sondheim/galeriearchiv/Kirche/Beitr%C3%A4ge/So%20nimm%20denn%20meine%20H%C3%A4nde%20und%20f%C3%BChre%20mich....pdf)
    "So nimm denn meine Hände und führe mich, bis ich den Lauf vollende und ewiglich! Ich kann allein nicht gehen, nicht einen Schritt. Wo Du wirst gehn und stehen, da nimm mich mit.
    In Dein Erbarmen hülle mein banges Herz und mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz! Lass ruhn zu Deinen Füßen Dein schwaches Kind! Ich will die Augen schließen und glauben blind.
    Und wenn ich auch nichts fühle von Deiner Macht, du bringst mich doch zum Ziele auch durch die Nacht. So nimm denn meine Hände und führe mich, bis ich den Lauf vollende und ewiglich."
    Oft, wenn ich das Lied heute singe, überkommen mich doch auch wieder die Tränen, weil es einfach das ausdrückt, was ich oft auch fühle und ich bin überwältigt, wie Gott auch hilft.

    Weiter denke ich, dass ich oft erst im Nachhinein erkenne und sagen kann "in dieser schweren Situation, da hat Gott Gutes an mir getan, in mir gewirkt".

    In Gottes Wort selbst werden uns auch Personen gezeigt, die durch schwere Zeiten gehen mussten und am Ende sagen konnten, dass sie gestärkt aus den Situationen herausgegangen sind.
    Z. B. Josef in 1. Mose 50,17 - 21 besonders aber V. 20, wo er zu seinen Brüdern sagt: "ihr zwar hattet Böses im Sinn, Gott aber hatte im Sinn es gut zu machen." Josef hatte seinen schicksalträchtigen Weg einfach angenommen, obwohl ich ziemlich sicher bin, dass er, als er in den Brunnen geworfen wurde nicht schon das Gute darin gesehen hat, ebenso als er als Sklave verkauft und durch üble Nachrede ins Gefängnis kam, wo er erstmal auch augenscheinlich vergessen wurde. Erst am Ende, wo er so hoch in Ägypten war, da konnte er sagen, dass Gott es im Sinn hatte, es gut zu machen.
    Oder Hiskia in Jesaja 38. In Vers 17 konnte er sagen: "Zum Heil wurde mir bitteres Leid." Und Paulus hat auch so viel erfahren und war dennoch immer voller Zuversicht und sah das positive darin.

    Diese biblischen Personen haben mir oft auch Mut gemacht.

    Liebe Grüße
    Daniela

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  2. Daniela. Du schreibst: Erst am Ende, wo er (Josef) so hoch in Ägypten war, da konnte er sagen, dass Gott es im Sinn hatte, es gut zu machen.

    Meiner Meinung nach kann man dies auch ganz schon frueher auch bezeugen sogar im finsteren Tal!
    Alles Gute!

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  3. "MeineBibel Verse" - ich hatte das mit Josef auch so gemeint, dass er es dann sagt, wo seine Brüder kamen. Und er sagt ihnen dies. Als er in dem Brunnen war und auch im Gefängnis und so lesen wir nicht, dass er sich dagegen auflehnte, aber auch nicht, dass er darin schon sieht, dass Gott es im Sinn hat gut zu machen. Ob er es geglaubt hat oder daran festgehalten hat, ist vielleicht anzunehmen.

    Mein Gedanke ging dahin, dass es uns vielleicht nicht immer klar ist, was Gott Gutes mit uns im Sinn hat. Dass er mich durchs finstere Tal führt und begleitet und immer bei mir ist, dass ist mir schon klar und das habe ich selbst auch mehrfach erlebt.
    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich bei meiner Situation vor einigen Jahren auf die Frage meines Sohnes, was Gott darin wohl Gutes mit uns meint, wenn wir ein (zu dem Zeitpunkt war das die anzunehmende Situation) totes Kind bekommen, das konnte ich ihm nicht so beantworten. Allerdings konnte ich ihm sagen, weil es meine feste Überzeugung ist, dass Gott uns durch diese Zeit tragen wird und uns da durch helfen wird. Dass unser Kind immer noch bei uns sein darf, wenn auch sehr schwerst behindert und immer wieder krank und sehr pflegeintensiv, sehe ich auch als Gottes Gnade an. Was genau er an Gutes damit im Sinn hat/te kann ich immer noch nicht genau sagen, aber ich kann sagen, dass es viele positive Dinge gibt, die dadurch entstanden sind und dass alleine die Tatsache, dass zumindest ich mich immer von Gott getragen, geführt und geleitet gefühlt habe und fühle, etwas sehr Gutes ist. Doch vieles werde ich wohl erst später verstehen.
    Das wollte ich damit eigentlich ausdrücken.

    Ebenso alles Gute

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