Montag, 29. September 2014

Esther 5

Die Geschichte um Königin Esther geht in die 5. Woche und nimmt an Spannung weiterhin zu.
Esther entschliesst sich, den König zu konfrontieren, auch unter grossem Risiko, dabei das eigene Leben zu riskieren.

Glücklicherweise ist der König ihr gegenüber milde gestimmt und lässt sie ihr Anliegen vortragen. Esther fällt jedoch nicht gleich mit der Tür ins Haus, sondern lädt Xerxes und Haman(!) zu einem Mahl ein.

Lest selbst, wie das verläuft und wie Haman sich verhält! Es lohnt sich!

Manchmal müssen wir in unserem Leben Dinge tun, die wir eigentlich nicht tun wollen, weil sie unbequem sind, konfliktpotential haben oder nicht zu unseren Begabungen passen zu scheinen.
Wie gehen wir dann mit solchen Situationen um? Jammern und klagen wir, damit möglichst alle wissen, was für ein Opfer wir da bringen? Tun wir es, aber nur widerwillig und mit grimmiger Miene? Oder holen wir uns Kraft und Rat bei Gott und bringen es hinter uns?



Natürlich konnte Esther diese Aufgabe, dem König mit einer Bitte gegenüberzutreten keinen Spass machen. Aber sie wusste, das es notwendig war und vertraute auf Gottes Hilfe. Dabei ging sie sehr bedacht vor und wählte wohl ihre Worte weise. Schliesslich hatte sie sich vorher auch Zeit genommen zum Fasten und zum Bedenken.

Auf diese Weise gelang es ihr, den König zu sich einzuladen. Und auch dass Haman dabei war, war wohl kein Zufall. Ob ihr Plan aufgeht und wie sich der König entscheidet, erfahren wir erst im 7. Kapitel. Bis dahin gibt es noch ein Zwischenspiel mit Haman und Mordechai. Aber das hat es in sich!

Ich hoffe ihr bleibt mit dabei!



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