Montag, 17. November 2014

1. Johannes 3-5


Mit diesem Vers lässt sich praktisch die gesamte Botschaft des neuen Testamentes zusammenfassen. Immer wieder lesen wir davon, dass wir einander lieben sollen. Anscheinend brauchen wir diese ständige Erinnerung daran. Nun fällt es uns sicherlich leicht, unsere unmittelbare Familie zu lieben. Meine Kinder liebe ich immer, auch wenn sie mich manchmal enttäuschen und sich nicht so liebenswert verhalten. Und auch meine Freunde habe ich lieb, auch wenn wir vielleicht nicht immer einer Meinung sind oder die gleichen Interessen haben. Diese Art von Liebe fällt mir leicht.

Wie ist das aber im erweiterten Umfeld unseres Lebens? Können wir unsere Nachbarn lieben auch wenn sie auf unserem Stammplatz parken und manchmal etwas zu laut sind? Lieben wir die Verkäuferin im Supermarkt, die etwas unfreundlich reagiert?
Oder den Kollegen, der immer etwas zu meckern hat?
Da erst zeigt sich, wie echt unsere Liebe ist und wo wir noch Lernpotential haben.
Wirkliche Liebe ist nicht immer einfach und romantisch. Jesus hat es uns vorgelebt und gezeigt, dass für ihn kein Mensch weniger liebenswert ist, als ein anderer. Warum sollten wir da also Unterschiede machen?

Natürlich können wir Menschen, die uns tief verletzt haben nicht aus eigener Kraft lieben. Aber deswegen haben wir Gott und können uns an ihn wenden. Denn seine Liebe kann durch uns auch auf andere wirken, da wo wir nicht die Kraft dazu haben.
Habt ihr in eurem Leben Menschen, die euch richtig nerven oder anstrengend sind? Dann bittet besonders für sie um die Liebe Gottes. Und lebt es ihnen vor. So können Menschenherzen wirklich verändert werden. Nicht nur das der anderen,  sondern auch unser eigenes.




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