Donnerstag, 12. November 2015

Die Namen Gottes: Jehova Jireh - Gott sorgt für uns

Bei Love God Greatly hat das Bibelstudium zu den Namen Gottes begonnen. In dieser Woche geht es um den Namen "Jehova Jireh"
(lasst euch durch das Jehova nicht verwirren. Soweit ich weiß, ist nicht absolut sicher, welche Vokale im hebräischen JHW einzusetzen sind, so dass es verschiedene Interpretationen dazu gibt. Bei uns ist Jahwe verbreiteter. Sollte ich mich irren, korrigiert mich bitte in den Kommentaren).

Den englischen Blogartikel dazu findet ihr hier.

Jehova Jireh - das bedeutet: Gott versorgt. Bereits am Montag wurde das in der Geschichte von Abraham und Isaak deutlich. Gott sorgt sich um seine Kinder, er versorgt uns, so dass wir uns eigentlich keine Sorgen machen müssten. Natürlich tun wir es doch immer wieder und viel zu sehr.
Darum dürfen wir uns immer wieder daran erinnern: Gott sorgt für uns, er versorgt uns. Vielleicht nicht mit allem, was wir uns wünschen, aber mit allem, was wir brauchen.

Seid gesegnet!
Stephanie

Donnerstag, 5. November 2015

In der Bibel lesen - Links, Tipps und Möglichkeiten

Hallo ihr Lieben!

Wie ihr ja letzte Woche gelesen habt, kann Katja hier leider nicht mehr weitermachen. An dieser Stelle: Danke Katja, für die ganze Arbeit, die du dir in den letzten Jahren gemacht hast!

Leider können wir die Lücke, die Katja hier hinterlässt nicht wirklich schließen, da niemand im Moment soviel Zeit und Mühe in das Ausarbeiten von Studien stecken kann.
Ich habe in den letzten Wochen aber auch anhand einiger Mailwechsel gemerkt, dass viele Frauen eigentlich gerne mehr in der Bibel lesen würden, aber nicht wissen wie und wo sie anfangen sollen. Daher möchte ich diesen Blog und die Facebookseite versuchen aufrecht zu erhalten - als Anlaufstelle für Frauen, die sich für das Studium der Bibel interessieren.

Aber es bleibt dabei: In der nächsten Zeit werdet ihr hier keine eigenen Studien finden. Ich werde aber versuchen, euch über andere Bibelstudien und Möglichkeiten auf dem Laufenden zu halten.
Was dabei herauskommt und wie oft hier tatsächlich ein neuer Artikel erscheint kann ich euch noch nicht sagen und da möchte ich auch nichts versprechen. Auf jeden Fall wird es hier wesentlich spontaner zugehen, denn sowohl ich als auch eventuelle andere Autorinnen sind familiär stark eingespannt.
Die gute Nachricht ist aber: Ihr braucht eigentlich auch gar keine extra Lesepläne von uns- es gibt noch viele andere Möglichkeiten. Hier sind ein paar:

-Good Morning Girls über Courtney von "Women Living Well"
Courtney liest kapitelweise die Bibel durch. Immer ein Buch, jeweils ein Kapitel pro Tag. Aktuell ist das Buch Numeri dran. Sehr interessant, aber keine leichte Kost für "Anfänger". Grundsätzlich finde ich das Kapitelstudium aber sehr gut, Es kostet nur etwas mehr Zeit. Courtney bloggt auch regelmäßig zu dem Buch der Bibel das gerade gelesen wird, in der Regel mindestens zweimal pro Woche. Ihr könnt Studienbücher bei Amazon bestellen, die braucht ihr aber nicht wirklich.

-Love God Greatly
Dort startet nächste Woche ein Bibelstudium zu den sechs Namen, die Gott sich selbst gegeben hat. Das Studium umfasst zeitlich auch das Thanksgiving-Fest und die Adventszeit bis zum 18.12
Diesem Studium werde ich persönlich mich anschließen. Auch dort findet ihr Blogposts zu den aktuellen Bibelversen, vermutlich auch Videos. Ihr könnt den Leseplan und das Studienbuch kostenlos herunterladen, könntet es aber auch bestellen.

- Advent Illustrated
Dieses Bibelstudium ist besonders für BibleArt-Journaler gedacht. Den Leseplan finde ich aber sehr interessant, daher verlinke ich ihn hier. Man kann alles sechs Tage pro Woche lesen, oder auch nur die fünf Texte die "Quer durch die Bibel" gehen, oder auch nur die Donnerstagstexte die sich auf das Kommen Jesu beziehen. Oder auch nur die letzte Woche vor Weihnachten. Für Journaler ist es so gedacht, dass man dann die gelesenen Stellen auch gestaltet.

-YouVersion
Diese Seite bzw. die App hält eine Vielzahl von Lesepläne für euch bereit. Pläne über eine Woche oder über ein ganzes Jahr, Pläne zu bestimmten Themen.... Wenn ein englischsprachiger Plan für euch in Frage kommt vergrößert sich die Auswahl nochmal beträchtlich. Dort findet ihr bestimmt etwas passendes!

- ökumenischer Bibelleseplan
Nähere Erklärungen findet ihr beim angegebenen Link. Dieser Plan ist relativ bekannt, verschiedene Andachtsbücher orientieren sich auch daran.

- Bibellesebund
Dort könnt ihr verschiedene Materialien zum Thema Bibellesen bekommen.

Online Kurse
gibt es von verschiedenen Konfessionen und Glaubensrichtungen. Ich möchte nicht einfach etwas verlinken, dass ich nicht selbst getestet habe, aber wenn euch das interessiert durchsucht das Internet einfach mal danach. Demnächst werde ich dazu dann vielleicht auch Links einstellen können.

Unsere alten Studien
Könnt ihr weiterhin von mir erhalten. Sendet mir dazu einfach eine Nachricht über das Kontaktformular in der Seitenleiste.


Wenn ihr eine Gruppe zum Bibellesen sucht oder selber gründen möchtet, finden wir das toll! Ihr dürft das gerne hier als Kommentar oder auf unserer Facebookseite posten.

Demnächst zeige ich euch dann noch ein paar interessante Seiten und Apps, die euch tägliche Bibelverse und Impulse anbieten.

Auf meinem Blog "Mein erfolgreiches, kleines Familienunternehmen..." gebe ich heute ein paar Tipps zum Bibelstudium ohne extra Studienbuch.

Bis dahin viele Grüße von
Stephanie

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Das Ende der Bergpredigt

Morgen beenden wir das Studium der Bergpredigt. In den letzten acht Wochen haben wir jeden.einzelnen.Vers der Bergpredigt gelesen, abgeschrieben, interpretiert und auf unser eigenes Leben angewandt. Das waren genau 111 Verse!

Wie ist es euch dabei so ergangen? Sicherlich hatte jede von uns gute und etwas weniger gute Tage. Verse, die einen direkt angesprochen haben und solche, an denen man länger herumgekaut hat, um sie dann vielleicht sogar einfach stehen zu lassen und zum nächsten überzugehen. Und das ist völlig in Ordnung! Jede von uns lebt ein anderes Leben und hat andere Voraussetzungen - aber eines haben wir alle gemeinsam: Wir wollen nicht nur einfach lesen, sondern auch zuhören, verstehen und lernen.

Vielleicht wollte Jesus genau das erreichen, mit dieser Predigt: Dass die Menschen nicht nur zuhören, sondern auch nach dem leben, was er sie gelehrt hat. Dass das Leben auf einem festen Grund aufgebaut ist und nicht auf Sand, der uns beim kleinsten Sturm einknicken lässt, der uns keinen wirklichen Halt gibt und keine Kraft, wenn das Leben einmal hart wird und wir Entscheidungen treffen müssen, denen wir gerne anders oder gar nicht gegenüber stehen würden.

Steht unser Leben auf einem festen Grund? Was bedeutet das überhaupt?
"Nicht, wer mich dauernd "Herr" nennt, wird in Gottes neue Welt kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut." (Mt. 7:21)
Vielleicht könnte man den Vers so interpretieren, dass man eben nicht immer nur darüber sprechen soll, wie man das Leben richtig führen könnte, sondern dass man einfach etwas tun soll. Handeln statt reden... sozusagen.

Das heißt allerdings manchmal auch, dass man etwas unangenehmes erledigen muss - Herausforderungen angehen, die wir gerade nicht so gerne haben. Dafür haben wir in den letzten Wochen ein paar Ideen bekommen:

  • Wir sollen wahres Glück finden, indem wir uns selbst erkennen und uns von der übermächtigen Gier nach Macht und Erfolg frei machen.
  • Wir sollen Gottes Gesetze befolgen - und zwar IMMER.
  • Wir sollen unsere Feinde lieben - eine oft ziemliche Herausforderung, für die wir mit Anlauf über unseren eigenen Schatten springen müssen.
  • Wir sollen das Gebet beten, dass uns Jesus vor 2000 Jahren beigebracht hat: Vater unser im Himmel... - zu diesem Gebet gehört auch der Satz: "Dein Wille geschehe!" mit dem wir Jesus und Gott unser Leben übergeben und uns frei machen von unseren persönlichen Wünschen und Vorlieben.
  • Wir sollen wahren Reichtum erkennen, indem wir uns nicht von Sachwerten abhängig machen, sondern das Glück im Herzen der anderen und in unserem Herzen suchen.
  • Wir sollen nicht über andere urteilen.
  • Wir sollen beten.
  • Wir sollen unser Leben auf ein festes Fundament stellen indem wir genau diese Weisungen befolgen.
Ganz sicher keine einfache Aufgabe und keine, die man mit einem 30-Tage-Plan erreichen kann! Aber wir können jeden Tag wieder versuchen ein klitzekleines Stück weiter zu kommen auf dem Weg!


Das Ende der Bergpredigt...

... ist vorerst auch das Ende der Guten Morgen Mädels hier in Deutschland. Wir alle haben Familien, Kinder, einen Haushalt und oft auch einen Job, die uns im "realen Leben" oft 24-Stunden-am-Tag beschäftigt halten. Prioritäten zu setzen ist auch eine wichtige Aufgabe und genau das versuchen auch wir hier bei den Guten Morgen Mädels zu schaffen. Das bedeutet aber auch, dass wir manchmal eine Pause brauchen! Diese Pause beginnt heute und wann sie endet wissen wir nicht.

Das bedeutet, dass ihr hier auf dem Blog vorerst keine neuen Bibelstudien finden werdet und auch die alten werden wir aus rechtlichen Gründen leider nicht "im Netz hängen lassen".


Das bedeutet aber nicht,
dass ihr aufhören müsst,
diese Art von Bibelstudien zu machen!

Stephanie wird ihren Blog "Mein erfolgreiches, kleines Familienunternehmen..." weiterführen und jegliche Neuigkeiten könnt ihr von ihr bekommen. Sie hat auch alle alten Studien und wenn ihr sie beispielsweise für eure Bibelgruppe benötigt, könnt ihr ihr über ihren Blog eine eMail schicken.

Auch die Facebook-Seite wird es weiter geben und auch hierüber könnt ihr weiterhin in Kontakt kommen, wenn ihr beispielsweise mit einer eigenen Gruppe ein Bibelstudium machen möchtet.

Courtney Joseph von den Good Morning Girls bietet weiterhin das Kapitelstudium an. Alle Studienunterlagen könnt ihr bei ihr auf dem Blog kostenlos herunterladen und auch wenn die Unterlagen zum Großteil nicht übersetzt sind, kann man sie wunderbar nutzen {und einfach seine Gedanken zu den SOAK-Teilen auf deutsch aufschreiben}.

Auch bei Love God Greatly gibt es weiterhin interessante Bibelstudien. Auch dort gibt es im Moment keine deutschen Übersetzungen, doch auch hier funktioniert das Prinzip gut, auf englisch zu lesen, aber auf deutsch zu schreiben.

Es gibt so viele wunderbare Quellen für Bibelstudien ~ mit ein wenig Internet Recherche kann man sie finden! Und wer möchte, kann seine Ideen jederzeit hier auf dem Blog als Kommentar für andere hinterlassen.

Ich wünsche euch alles Gute und Gottes Segen!
~ Eure Katja

Montag, 26. Oktober 2015

Auf festem Grund

Und schon lesen wir in der letzten Woche des Herbstbibelstudiums! Die Zeit ist wieder rasend schnell vergangen und wir haben uns diesmal mit einer wirklich anspruchsvollen Stelle der Bibel auseinandergesetzt! Wir hoffen, ihr hattet eine gute Zeit und das Bibelstudium war eine Anregung für euch, weiter in der Bibel zu lesen!

Indem wir Jesus folgen, stellen wir unser Leben auf einen „festen Grund“. Das Bibelstudium hilft uns dabei, ihn immer besser kennenzulernen. Diese Woche schließen wir die Bergpredigt ab – eine Predigt, die direkt von Jesus an uns gerichtet ist. Was haben wir in den vergangenen acht Wochen gelernt, was können wir mitnehmen? Welche Veränderungen möchtest du vielleicht in deinem Leben vornehmen?

Lernvers:


Herausforderung:

Christus und seine Lehre sind der Fels auf dem wir sicher stehen können. Gottes Wort das sichere Fundament für uns Leben. Unser Glaube wird in vielerlei Hinsicht erprobt.

Von Oben – in Dingen, die Gott zulässt, dass sie uns geschehen.
Von der Seite – durch Versuchungen und Anfechtungen von Seiten der Menschen um uns herum.
Von Unten – durch Aktivitäten und Ereignisse, die mich von Gott wegziehen.

Mache Dir Stichpunkte, zu den folgenden Punkten – wo erfährst Du gerade jetzt Herausforderungen in Deinem Leben? Wenn wir die Gefahren in unserem Leben kennen, können wir dagegen angehen!

Wir wünschen euch eine gute Zeit!
~ Eure Guten Morgen Mädels

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Entscheidung (Tor) - Nachfolge - Ergebnis (Frucht tragen)

"Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch aufgetan werden. Denn jeder Bittende empfängt und der Suchende findet und dem Anklopfenden wird aufgetan werden." (Matth. 7,7-8)


 Diese Woche haben wir damit begonnen, uns mit den Bitten an unseren himmlischen Vater zu beschäftigen.
Meine Beziehung zu meinem Gott und Vater macht es mir möglich mit meinen Bitten zu ihm zu kommen. Er ist meine "Anlaufstelle" für alles was mich beschäftigt, bedrückt, ja, alles, was mich betrifft, Ihm darf ich es sagen und vorlegen.
Gott hört meine Bitte und er antwortet mir - vielleicht nicht immer so, wie ich es mir vorstelle oder erhoffe, doch ich bekomme Antwort.
Gott gibt gerne, aber bitten, suchen und anklopfen - das muss ich schon selber tun.


"Geht ein durch die enge Pforte, denn weit ist die Pforte und breit der Weg der zum Verderben führt, und viele sind, die durch sie eingehen. 
Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden." (Matth. 7,13-14)

In den Versen 13 und 14 wird mir klar gezeigt, dass ich mich entscheiden muss:
                       enge Pforte (Tor) - schmaler Weg
                                         oder
                      breite Pforte (Tor) - breiter Weg

Und diese Entscheidung muss ich treffen, bevor ich mich auf die Nachfolge begebe. Die enge Pforte, der schmale Weg, das ist der Weg, den ich mit Jesus gehe. Dem geht eigentlich unweigerlich meine Umkehr zu Jesus, mein Bekennen meiner Schuld, meine Annahme des Erlösungswerkes am Kreuz von Golgatha, voraus.
Auf dem schmalen Weg muss ich nah bei Jesus sein, mit ihm gehen, mich auf ihn allein verlassen. Dieser Weg ist nicht leicht, er ist beschwerlich, vielleicht auch gefährlich und unangenehm. Nur wenige werden diesen schmalen Weg gehen. 
Dieser schmale Weg führt zum Leben, zum immerwährenden Leben mit Jesus Christus - er gibt das ewige Leben.

Der breite Weg ist bequem, viele gehen ihn und ich falle da gar nicht auf, aber dieser Weg führt unweigerlich von Gott weg und führt ins Verderben. Es mag vielleicht über die lange Reise gesehen, gar nicht so "verderbend" aussehen, aber das Ende dieses Weges ist das Verderben.
Einen Mittelweg, ein bisschen schmal, ein bisschen breit, den gibt es nicht. Ich muss mich entscheiden - mit Jesus oder ohne (und damit gegen) Jesus. Und diese Entscheidung muss ich treffen, bevor ich durch die enge Pforte oder breite Pforte gehe. Am Ende des Weges kann ich nicht noch mal schnell die Seiten wechseln. Doch jeder kann sich für den schmalen Weg umentscheiden, es gibt aber nur eine Möglichkeit: Man muss durch das Eingangstor - also die enge Pforte - hindurchgehen. Einen anderen Weg zum schmalen Weg gibt es nicht. 

Die Verse 15-20  zeigen das Ergebnis der Entscheidung und warnen gleichzeitig vor "falschen Propheten". Menschen, die gegen Gott sind, sich aber "christlich" zeigen. An den Früchten werden wir sie erkennen und wir/ich werde auch an meinen Früchten erkannt werden. Als Beispiel nennt Jesus hier einen faulen  Baum und einen guten Baum. Ein fauler Baum kann keine guten Früchte tragen und wird es auch nicht, ebenso kann ich von Dornen keine Trauben ernten. Ein guter Baum trägt gute Früchte. 
Frucht tragen - das kann ich nur, wenn ich mit Jesus gehe und nahe bei ihm bin.

"Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen." (Matth. 7,20)



 Harmony  

Montag, 19. Oktober 2015

Gott erhört mein Gebet

Gebete sind Gespräche mit Gott! Wir können Ihm alles anvertrauen und ihn um alles bitten. Aber wie oft vergessen wir das Gebet oder wir denken, Gebete müssten perfekt formulierte Ansprachen sein. Dabei stimmt das gar nicht! Ein Gebet kann ein kleiner Gedanke an Gott sein, das „bitte hilf mir“ zwischen zwei Sätzen in einem schwierigen Gespräch oder auch ein „Danke Gott“, wenn uns etwas Gutes passiert.

Ein anderer Aspekt beim Beten ist unsere Gebetshaltung. Grundsätzlich gibt es keine richtige oder falsche Haltung beim Gebet – ein Gebet kann auch während des Staubsaugens gesagt werden. Manchmal ist es aber vielleicht für uns selbst wichtig, dass wir uns beim Beten hinknien um uns klein zu machen vor Gott. Ebenso kann uns das Falten der Hände helfen, zu fokussieren und ganz konzentriert und ruhig zu werden. Viel wichtiger ist die andere „Haltung“ – meine Herzenshaltung: Plappere ich einfach nur eine „Wunschliste an den lieben Gott“ vor mich hin, leiere ich gewohnte Gebete herunter, spreche ich Dinge, die ich gar nicht so meine? Gebete sind Gespräche mit Gott! Die sollten uns wichtig sein.

Lernvers:


Herausforderung:

Bei der SAAT-Methode schreiben wir jeden Tag ein Gebet zu den Versen, die wir davor studiert haben.

Nimm dir diese Woche die Zeit und setze dich mit deinen Unterlagen ein paar Minuten hin und bete deine Gebete als ein Ganzes. Reflektiere das, was du gebetet hast und danke Gott dafür.
Überdenke Deine Haltung beim Gebet: Ganz konkret die Haltung, die du einnimmst aber vor allem die innere Haltung.

Wir wünschen euch eine gesegnete Woche!
~ Eure Guten Morgen Mädels

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Bible Art Journaling zur Bergpredigt

Nun sind wir im Studium der Bergpredigt schon in der sechsten Woche. Wir haben schon viel gelesen und gelernt. Ich kann für mich sagen, dass ich schon jetzt viel mehr aus der Bergpredigt mitgenommen habe, als ich es zunächst für möglich hielt.

Zu Beginn des Studiums hatte ich euch ja ein bisschen zum Thema "Bible Art Journaling" erzählt und ein paar Seiten gezeigt. Und die eine oder andere von euch hat vielleicht Lust bekommen, auch mal eine Bibelseite zu gestalten. Vielleicht sogar zur Bergpredigt?


Heute möchte ich euch einladen. Habt ihr in der Zwischenzeit gejournalt? Möchtet ihr uns euer Werk zeigen? Besonders freuen würden wir uns natürlich über Verse aus der Bergpredigt, aber andere sind uns auch willkommen. Ihr könnt eure Fotos unter dem Facebookpost zu diesem Blogbeitrag posten, oder sie mir an kleinesfamilienunternehmen@gmail.com mailen, dann werde ich am Wochenende einen Blogpost mit diesen Bildern veröffentlichen.

Mit der Zusendung bzw. dem Posten der Bilder erklärt ihr euch mit der Veröffentlichung in einem Blogpost von uns einverstanden, bitte sendet also nur ein Bild, wenn ihr damit auch einverstanden seid. Solltet ihr einen Blog betreiben und auch über Bible Art Journaling oder GMG schreiben, setzen wir eure URL gerne dazu.
Diese Seite gehört zwar nicht zur Bergpredigt sondern zum Psalm 112, aber sie passt inhaltlich sehr gut zu unseren SOAP-Versen der letzten Tage.

Seid ihr dabei?

Stephanie

Montag, 12. Oktober 2015

Urteilt nicht!

Diese Woche beginnen wir mit dem siebten Kapitel des Matthäusevangeliums und damit mit dem letzten Kapitel der Bergpredigt. In den ersten Kapitel geht es darum, dass wir andere nicht verurteilen sollen, dann meist können wir erst einmal bei uns selbst anfangen!

Lernvers:


Herausforderung:

Oh wie leicht fällt es uns immer wieder andere zu kritisieren und zu verurteilen. Die Fehler der anderen sehen wir immer sofort und haben auch oft die passende Lösung parat. Aber genau das ist so überhaupt nicht unsere Aufgabe. Gehen wir zurück zur dritten Woche – wir haben damit begonnen unsere Feinde zu lieben. Teil davon ist es auch, den anderen so zu akzeptieren, wie er ist. Wir können die anderen Menschen nicht ändern, das kann nur Gott! Um wie viel wichtiger ist es dann, die Menschen, die wir lieben nicht zu verurteilen. Es ist nicht unsere Aufgabe!

Sei in dieser Woche besonders aufmerksam in Bezug auf deine Gedanken über andere. wann immer Du versucht bist andere zu verurteilen oder es sogar tust, sprich ein Gebet und übergib Gott die Verantwortung für das Verhalten des anderen Menschen.

Wir wünschen euch eine gesegnete Woche!
~ Eure Guten Morgen Mädels

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Macht euch keine Sorgen!

Wie oft sorge ich mich um morgen. Was wird sein, wie …. und und und so viele Sorgen.



Was kann ICH ändern ?
Was kann GOTT ändern ?



Und wenn ich es nicht ändern kann, warum sorge ICH mich ???

Ich will mich bemühen meine Sorgen bei Gott abzuladen UND sie bei ihm zu lassen.
ER weiß was wird.
ER kennt mein morgen und mein Übermorgen. Er kennt mich.

Gott gibt mir mein täglich Brot für heute, nicht für morgen oder übermorgen.

Gott gibt mir auch nur die Kraft für heute.
 Wie schlimm wäre es wenn ich einmal am Anfang des Jahres Kraft bekommen würde.
Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder sie ist ganz schnell alle, weil ich alles tue oder ich nutze sie zuwenig weil ich ängstlich bin und mir sage ich weiß nicht was wird, ich warte und warte.
Zum Glück weiß das alles unser Vater und gibt uns nur die Kraft für den einen Tag.


Gott kennt mich und weiß was ich wirklich zum Leben brauche. Ich kann ihm vertrauen, er sich darum kümmert.   Ich kann alles was mich bedrückt und belastet bei ihm abgeben. Meine Sorge auf IHN werfen, denn er sorgt sich um mich ( 1.Petrus 5,7).
Deshalb kann ich auch Gott vertrauen und mich zuerst nach seiner Herrschaft ausrichten, da er mich versorgen wird. Das entlastet und befreit mich.

Ich wünsche euch eine gesegnete Woche,

Eure

Abigail

Montag, 5. Oktober 2015

Wahrer Reichtum

Die erste Hälfte des Bergpredigt-Bibelstudiums ist geschafft! Vier Wochen lang haben wir uns nun damit auseinandergesetzt. Habt ihr schon eine kleine Zwischenbilanz gezogen? Wie geht es euch mit diesen drei Kapiteln aus dem Matthäusevangelium?

Diese Woche geht es darum, was wahrer Reichtum ist. Den kann man nämlich nicht durch harte Arbeit und eine hochwertige Ausbildung erwerben...

Lernvers:


Herausforderung:
Wo nämlich eure Schätze sind, da wird auch euer Herz sein.
(Mt. 6:21)

Jesus lehrt uns, dass wir keine Schätze in dieser Welt anhäufen sollen, sondern Schätze im Himmel. Was genau für Schätze sind das? Um welche dieser Schätze wollen wir in unserer aktuellen Situation besonders kümmern?

Schreibe eine Liste mit den Dingen, von denen du meinst, dass sie „Schätze im Himmel“ für dich sind. Dann markiere die Schätze, um die du dich in deiner jetzigen Lebenssituation besonders kümmern willst und kannst.

Wir wünschen euch eine gesegnete Woche!
~ Eure Guten Morgen Mädels

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Das Gebet

In dieser Woche haben wir viel über unsere Nachfolge mit "Außenwirkung" gelesen. 

Wir Menschen streben gerne nach Anerkennung, das ist uns wichtig. Für das, was ich getan habe, möchte ich auch entsprechende Anerkennung und Lob bekommen. Unsere Leistungen werden in der Regel bewertet und dann positiv hervorgehoben. So ähnlich erleben wir es tagtäglich in unserem Alltag, Schule oder Beruf.
Doch in den Versen in Matthäus 6 werden wir eines anderen belehrt.

 Wir sollen unsere Frömmigkeit nicht zur Schau stellen, nicht mit großen Worten und Reden erzählen, wie wunderbar fromm wir sind.
Ein "einfach nur leben in der Frömmigkeit" reicht aus, dass Gott uns dafür belohnen wird. Denn Gott sieht in mein Herz, er sieht, ob es echt ist, was ich rede, was ich tue und wie ich handle oder ob ich nur mit frommen Reden Anerkennung suche.
 Genauso ist es auch mit den Gaben oder Spenden oder andere Dinge, die ich ganz praktisch tue, um zu helfen.
Da gibt Gott den Rat, dass die Linke nicht wissen woll, was die Rechte tut. Das bedeutet, dass ich damit nicht großtun muss. Es ist eine stillschweigende Tat. - Eine schwierige Aufgabe, denn es ist ja völlig entgegen des menschlichen Charakters.

Ein weiteres Thema ist das Gebet. 
Da haben wir das Beispiel des heuchelns, groß vor anderen beten und sich damit hervortun, wie toll man ist, dass man so gut beten kann.
Die Aufforderung ist:
"Du aber, (das betrifft mich persönlich) wenn du betest, so gehe in deine Kammer, und nachdem du deine Türe geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist." (Matthäus 6,6)
Damit ist meine persönliche Zeit im Gebet, im Gespräch mit Gott gemeint. Natürlich müssen wir nicht für das Tischgebet, zum Dank für das Essen, uns einzeln zurückziehen, das ist damit sicherlich nicht gemeint. Aber wenn ich mein ganz persönliches Gebet mit Gott habe, dann soll ich mich zurückziehen, mit Gott alleine sein. Das hat u. a. den Vorteil, dass ich dann auch nicht abgelenkt bin, sondern alleine bin mit Gott und meinem Gebet.

Im folgenden finden wir dann noch das "wie" wir beten sollen. Wir sollen nicht plappern oder nur so nachsprechen ohne nachzudenken, was wir beten, auswendig runtergerattert und oberflächlich dahergesagt.





Und das gilt eigentlich für alle Gebete, ob ich nun das Tischgebet bete oder ein anderes Gebet. Ich sollte mich immer fragen, ob ich mit dem Herzen voll dabei bin oder doch nur mehr aus Gewohnheit die Texte herunter"leiere".

Als letzten Punkt zum Gebet finden wir dann das sogenannte "Vater-Unser".
Es gibt wohl kaum jemanden, der dieses Gebet nicht kennt.
Gerade deshalb habe ich die Herausforderung dieser Woche, das Gebet einmal in der Ich-Form zu sagen/schreiben, als besonders wertvoll empfunden. Denn dadurch wird sich noch einmal tiefer mit dem Text auseinandergesetzt und es wirkt dem "plappern" auch entgegen. 
Das "Vater-Unser" ist in der heutigen Christenheit das Gebet schlechthin für fast jede Situation. Interessant ist aber, dass wir dieses Gebet in der Wortformulierung nur einmal hier in Matthäus 6 finden, in Lukas 11 sind nur einige Bitten daraus aufgeführt, aber in den vielen Gebeten in den Evangelien und auch in den Briefen wird dieses Gebet nicht einmal mehr gesprochen.
So könnte es den Schluss nahelegen, dass es nicht unbedingt ein Mustergebet in der Wort-für-Wort Übernahme sein sollte, sondern eher ein so-in-dieser-Art-ungefähr Gebet.



 Ich habe nun einmal einige Punkte herausgesucht, die ich für (m)ein Gebet wichtig finde.

"unser Vater" - ich darf Gott, der mich durch Jesus Christus errettet hat, meinen Vater nennen. Es zeigt eine Beziehung zwischen Gott, meinem Vater, und mir an. So darf ich jedes Gebet direkt mit meinem Vater im Himmel beginnen.

"dein Wille geschehe" - ich nehme alles aus Gottes Hand. Mein Leben habe ich IHM anvertraut und so darf ich die Gewissheit haben, dass Gottes Wille geschieht und darf (sollte) es auch zulassen.

"unser nötiges Brot gib uns heute" - das betrifft meine ganz persönlichen Bedürfniss, Sorgen und Nöte. Alles kann und darf ich Gott sagen und ihm anvertrauen - er wird dafür Sorge tragen, dass es mir an nichts mangelt.

"und vergib uns unsere Schuld" - meine Schuld ist mir vergeben, diese Gewissheit habe ich. Aber ich darf mir im Gebet immer wieder vor Augen führen, dass der Herr Jesus meine Schuld auf sich genommen hat und dafür bin ich dankbar, was ich im Gebet auch als Dank Gott sage. Gleichzeitig darf oder kann ich weiterhin um Vergebung bitten für meine vielen Unzulänglichkeiten im alltäglichen Leben, wo ich doch leider immer wieder auch sündige.

"und führe uns nicht in Versuchung" - ich glaube nicht, dass Gott uns extra in Versuchung führt, aber ich lebe in einer Welt, die voller Versuchungen ist und da kann ich in meinem Gebet um Bewahrung bitten, dass ich diesen Versuchungen nicht verfalle.

Wie gesagt, es sind nur ein paar Punkte und mit Sicherheit nicht theologisch voll ausgereift ;-)

Zum Abschluss dieser Verse führt Jesus noch einen Punkt an, der im Gebet schon vorkam, aber nun noch einmal hervorgehoben wird. Die Vergebung. Dabei geht es hier nicht ausschließlich um die Vergebung meiner Sünden, sondern darum, dass ich anderen vergeben soll. 
Für mich ist das auch immer wieder ein schwieriges Thema, denn es ist schon ein bisschen entgegen des natürlichen Menschen. Vergeben beinhaltet auch nicht nachtragend zu sein. Vergeben - nicht mehr daran denken. 
Mir hilft dann oft der Gedanke, dass Gott mir alles, wirklich alle meine Schuld und Sünde vergeben hat und mir in seinem Wort versprochen hat, der Sünde nie mehr zu gedenken, sie ist an die tiefste Stelle im Meer versenkt worden.
Dieser große Gott, der so viel Macht hat, er hat mir verziehen und zwar alles und ich kleiner Mensch stelle mich oft so an, wenn es darum geht anderen zu verzeihen. Ein Gedanke, der mich nachdenklich werden lässt und ich wünsche mir sehr, besser verzeihen zu können und auch dann nicht mehr nachtragend zu sein. Auch dieses darf ich in Gottes Hände legen und ich bin gewiss, dass es mir mit Gottes Hilfe immer besser gelingen wird.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine schöne Restwoche.


 eure
Harmony 

Montag, 28. September 2015

Vater im Himmel

Ein Hauptthema in den Versen, die wir diese Woche lesen, ist das Gebet. Es geht vor allem darum wie wir beten sollen. Dazu kommen wir in der siebten Woche noch einmal. Diese Woche wollen wir uns vor allem mit einem Gebet beschäftigen:

Lernvers:


Herausforderung:

Eines der wichtigsten Gebete von uns Christen ist das Vater Unser. Dieses Gebet beten alle Christen weltweit in den verschiedenen Konfessionen und in allen möglichen Sprachen. In einem früheren Bibelstudium gab es einmal die Aufgabe, dieses Gebet zu personalisieren – also in die Ich-Form zu bringen.

Schreibt das Vater Unser auf und dann schreibt es in der Ich-Form daneben. Das kann folgendermaßen aussehen: „Mein Vater im Himmel! Ich heilige Deinen Namen…“ Wenn ihr wollt, könnt ihr eure Gebete auch mit allen Guten Morgen Mädels teilen, indem ihr sie in einen Kommentar schreibt.

Wir wünschen euch eine gesegnete Woche!
~ Eure Guten Morgen Mädels

Donnerstag, 24. September 2015

Weg zur Vollkommenheit

Diese Woche lesen wir in der Bergpredigt von verschiedenen Anweisungen, die Jesus den Menschen gibt. Los geht es mit dem Thema Ehescheidung. Ein ziemlich heisses Eisen zu dem Jesus klare, wenn auch unbequeme Antworten hat.

Dann geht es um das Schwören.  Auch hier steht Jesus auf der Seite der Klarheit. Wenn wir jemandem Rede und Antwort stehen, dann sollen wir eindeutig antworten, dann wird es auch nicht notwendig sein, bei irgendetwas Schwören zu müssen.

Und dann geht es um unseren Umgang mit unseren Mitmenschen, inbesondere unseren Feinden. Jesu Anweisungen dazu klingen erst einmal hart und realitätsfremd. Keine Gegenwehr leisten, wenn mir jemand etwas Böses antut? Die andere Wange hinhalten, wenn ich geschlagen werde? Eine Extrameile gehen, wenn eine ausreicht? (Dieses Aufforderung kommt übrigens aus der Zeit der Besetzung Israels durch die Römer. Die römischen Soldaten hatten das Recht, jemanden dazu aufzufordern, ihnen beim Tragen ihrer Ausrüstung zu helfen. Aber eben nur eine Meile lang.)

Wenn wir so handeln würden wären wir ja körperlich und finanziell gefährdet! Wenn ich jedem, der auf der Strasse bettelt, an einem Spendenstand um meine Aufmerksamkeit bittet oder über das Internet Geld sammelt, etwas Geld geben würde, hätte ich wohl selbst nichts mehr.

Ich denke schon, dass Jesus hier nicht unbedingt meinte, dass wir bis zum Äussersten gehen sollten und ohne Sinn und Verstand Leib und Besitz riskieren müssen. Aber er möchte, dass wir auf unsere Einstellung achten. Drehen sich unsere Gedanke nur um uns selbst und um unser Wohlergehen? Ist es uns wichtiger, dass es uns selbst gut geht, und nur wenn wir Überfluss haben sind wir bereit, abzugeben?
Und natürlich fällt es uns leichter, unseren Freunden zu helfen, wenn sie in Not sind. Aber wenn es um die Feinde geht?

Jesus ist für uns alle gestorben, weil wir alle Sünder sind und versagt haben. Da unterscheidet er nicht zwischen Freunden oder Feinden. Seine Liebe gilt für alle Menschen, auch die, die Ihn verachten oder ignorieren. Deshalb sollen wir auch seine Liebe allen Menschen gegenüber spiegeln. Nicht nur denen gegenüber, die uns sympathisch sind. Auch zu denen, die uns hassen, verspotten oder Böses wollen. Das ist eine Herausforderung. Wenn wir uns ir stellen, können wir vielleicht der Vollkommenheit etwas näher kommen, wie es in Vers 48 beschrieben ist.


Eure Stephie

Montag, 21. September 2015

Liebt eure Feinde

Diese Woche lesen wir den letzten Teil des fünften Kapitels im Matthäusevangelium (Mt. 5:33-48). Wir lesen wieder viele verschiedene Anweisungen, einige davon klingen für uns manchmal etwas fern der Realität. Und doch, wenn wir genau hinsehen, können wir auch diese Woche wieder aus jedem einzelnen Vers etwas lernen!

Lernvers:


Herausforderung:

In Vers 44, ganz am Ende des fünften Kapitels des Markusevangeliums, stellt Jesus uns vor eine sehr schwierige Aufgabe: Liebt eure Feinde! Autsch!

Menschen, die uns Schlimmes getan haben, denen wir nicht vertrauen und denen wir manchmal von ganzem Herzen Schlechtes wünschen möchten, sollen wir lieben? Und doch verlangt Jesus genau das von uns. Seine Feinde zu lieben ist sicherlich keine einfache Aufgabe, denn es setzt zunächst voraus, dass wir etwas verzeihen. Egal was vorgefallen ist, wir können niemanden lieben, dem wir ein Unrecht nicht verziehen haben. Und im nächsten Schritt, müssen wir diesen Menschen so akzeptieren, wie er ist; denn das ist Liebe.

Natürlich bedeutet das nicht, dass wir uns denen, die uns Unrecht getan haben, erneut ausliefern; wir dürfen uns immer vor weiterem Unrecht schützen. Aber – wir selbst werden ein Unrecht nicht vergessen können, wenn wir dem anderen nicht vergeben und uns somit davon frei machen.

Wer hat mir Unrecht getan? Wem will ich diese Woche verzeihen? Welchen Feind soll ich lieben? Geht auf diesen Menschen zu. Macht einen ersten Schritt und wenn es nur ein Brief ist, den ihr vielleicht nie abschickt.

Wir wünschen euch eine gesegnete Woche!
~ Eure Guten Morgen Mädels

Donnerstag, 17. September 2015

Die 10 Gebote - aus heutiger Sicht

Im 2. Buch Mose, Kapitel 20 finden wir die 10 Gebote, so wie Gott sie Mose diktiert hat. Heute finden wir überall im Internet eine Zusammenfassung in einer uns etwas verständlicheren Sprache.

  1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
  2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.
  3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen.
  4. Du sollst Vater und Mutter ehren.
  5. Du sollst nicht töten.
  6. Du sollst nicht ehebrechen.
  7. Du sollst nicht stehlen.
  8. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
  9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.
  10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.
Manchmal klingen diese Sätze ganz weit weg. Empfehlungen aus einer längst vergangenen Zeit! Aber schon beim ersten Gebot können wir uns manchmal an die eigene Nase fassen. Dann nämlich, wenn es darum geht, dass wir unseren Wohlstand und unsere vielen kleinen Besitztümer mehr wertschätzen als alles andere, dem Besitz einen größeren Stellenwert einräumen als sinnvoll ist. Wir "verehren" das Geld, die Leistung oder auch einfach nur unser Mobiltelefon, wenn wir es alle fünf Minuten auf neue Nachrichten von irgendwelchen virtuellen Bekannten untersuchen... Natürlich muss es nicht immer gleich so drastisch sein, trotzdem haben wir uns sicherlich alle schon einmal dabei erwischt, dass wir eben auch heute noch dazu neigen, andere Götter zu verehren - vielleicht sogar mehr denn je, jetzt wo wir sie nicht mehr Thor oder Zeus nennen...

Du sollst den Tag des Herrn heiligen - das wäre dann der Sonntag! Ist euch euer Sonntag heilig? Oder ist es einfach der Tag, an dem die Familie ausspannt und ansonsten alles so läuft wie sonst? Wie wird ein Tag überhaupt heilig? Nicht zwingend dadurch, dass man mit Kind und Kegel in die Frühmesse hetzt und sich im Auto angiftet, weil schon wieder alle zu spät fertig geworden sind...

Du sollst nicht stehlen! Passiert mir nicht! Ich habe schließlich noch nie im Supermarkt etwas mitgehen lassen (noch nicht einmal als Teenager)! Aber vielleicht stehle ich durch übertriebene Anforderungen meinen Kindern ein Stück Kindheit? Vielleicht stehle ich durch das Weiterleiten von sinnlosen eMails anderen Menschen die Zeit? Bin ich wirklich sicher beim siebten Gebot...

So kann man für jedes Gebot ein paar Ideen zum Nachdenken finden. Ich habe hier einfach einmal drei herausgenommen, zu denen mir spontan etwas eingefallen ist - was meint ihr? Wie könnten wir die anderen Gebote auf unsere Zeit anwenden?

Vielleicht können wir ja hier auf dem Blog ein paar Ideen sammeln.
~ Eure Katja

Montag, 14. September 2015

Gottes Gesetz

Und schon haben wir die erste Woche geschafft! Oftmals ist das die schwierigste Woche, denn es gilt, wieder einen Rhythmus zu finden, der für jede von uns individuell passt. Es ist auch ganz egal, wann ihr lest, jede von uns hat einen anderen Tagesablauf; bei der einen gibt es morgens eine ruhige Zeit, wenn die Kinder noch schlafen, bei einer anderen passt es erst spät am Abend, kurz vor dem Zu-Bett-gehen.

Lernvers der zweiten Woche:


Herausforderung der zweiten Woche:

In Vers 5:18 im Matthäusevangelium lesen wir, dass Gottes Gesetz immer gültig ist. Also nicht nur vor 2000 Jahren sondern auch heute noch. Die ultimative Zusammenfassung dieses Gesetzes sind die Zehn Gebote.

Schreibt diese Gebote in dieser Woche auf und verinnerlicht sie wieder einmal. Diese Gebote machen das Zusammenleben von uns Menschen überhaupt erst möglich.
Wir wünschen euch eine wunderbare Septemberwoche!
~ Eure Guten Morgen Mädels

Donnerstag, 10. September 2015

Ihr seid das Salz der Welt - Ihr seid das Licht der Welt

Immer wieder, wenn ich an unseren Text denke , kommt mir dieses Lied in den Kopf:

SALZ sein,

LICHT sein,

Christ sein

Mit offenen Augen für die Welt.

SALZ sein,

LICHT sein,

Christ sein

So wird die Dunkelheit erhellt.

1. Neue Wege gehen, wo sich kein Fortschritt zeigt. Hoffnungslieder singen, wo man den Mut verliert, Miteinander teilen, wo man sich distanziert, Zeit und Kraft verschenken, wo man auf Abstand geht.

2. Standpunkte bewahren, auch wenn der Wind sich dreht, Zuhören und verstehen wo man gefühllos ist aufeinander zugehen dort wo man es vergisst.

3. Liebe weiter geben wo man im Hass erstickt, Schuld beim Namen nennen wo man sich davor drückt, Gott vertrauen lernen dort wo man ihn verdrängt Füreinander beten wo niemand daran denkt.

© Text: Christoph Zehendner


Salz sein – würzig sein
Licht sein – Licht ausstrahlen

Mit offenen Augen durch die Welt gehen. Elend gibt es auch bei uns vor der Haustür. Elizabeth George hat einmal geschrieben: "Deine Gegenwart und eine einzige Berührung sind mehr wert als tausend Worte“. Wo kann ich da sein? Für wen kann ich da sein? Ist das die Oma um die Ecke? Die Kinder auf die keiner wartet? Die Menschen die gemieden werden, mit denen ich mich nicht sehen lassen will? Wo kann ich mich einbringen, damit die Dunkelheit erhellt wird ?

Neue Wege gehen: ich bin ich und ich muss nicht die selben Wegen gehen, weil sie sich bewährt haben, ich darf auch etwas komplett neues ausprobieren. Meinen Weg gehen. Hoffnung haben, auch wenn es schwierig wird. Demjenigen eine neue Perspektive geben der verzweifelt ist. Ich habe oft gemerkt, wenn ich anfange zu danken, wird es meist besser. Ich habe dann einen anderen Blickwinkel auf die ganze Situation und sie wirkt dann nicht mehr so bedrohlich.

Was für einen Freude haben die Kinder am Teilen, vielleicht sollten wir uns da etwas abschauen?

Zeit und Kraft verschenken – mit der Omi einkaufen, ich gebe meine Zeit und Kraft ab, jetzt im Nachhinein merke ich, wie es mich glücklich gemacht hat mit ihr einzukaufen. Auch wenn es anstrengend war; ich habe ihr eine Freude gemacht und eine Last genommen. Vielleicht wirkt ein Kaffee und ein Stück Kuchen Wunder in verfahrenen Situationen. Manchmal muss ich mich auf den Weg machen, um in festgefahrenen Situationen ein klärendes Gespräch zu führen. Es kostet mich Zeit und Kraft, ob es das wert ist ? Die Antwort muss ich für mich selbst beantworten.
Meinen Standpunkt bewahren – auch wenn ich angegriffen werde. So ein schweres Thema. Mich nicht immer mit dem Wind drehen, zu meiner Meinung stehen auch wenn ich damit allein dastehe. Das auch aushalten  und mir immer wieder ins Gedächtnis rufen: Ich stehe oder sitze hier nicht allein – Jesus ist bei mir.

Aufeinander zugehen – dem anderen einen Chance geben oder noch eine und noch eine und noch eine?

Liebe kann ich nur weitergeben, wenn ich davon genug habe. Mein Gebet in solchen Situationen ist dann oft: Herr, fülle du meinen Mangel aus, damit ich dem anderen mit Liebe begegnen kann. Schuld beim Namen nennen, oh das ist oft so schwer. Ich tue mich auch schwer damit, doch wie gut geht es mir nach einem klärenden Gespräch?!

Lernen Gott zu vertrauen, ach das geht nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit, mich Ihm, meinem Schöpfer anzuvertrauen – Ihm zu vertrauen, dass er es gut macht. Einen Plan, auch für diese Situation, hat. Ihm dort vertrauen, wo ich stehe, ich das Sagen habe - ihn dort ran lassen - ihn machen lassen.

Füreinander beten, das tut so gut. Die Kraft des Gebetes nicht unterschätzen, nicht als letzten Ausweg sondern als ersten Anruf nutzen.

Wenn ich mir das so durchlese kann ich zusammenfassend sagen Leuchten und Salz sein - Christ sein, dort leben wo Jesus mich hingestellt hat. Wo ich jetzt so viel über das Lied geschrieben habe, hier das Video zum reinhören.


Ich wünsche euch eine gesegnete Woche

PS: noch einige Fragen zum Nachdenken:

  • Was beeinflusst mein Leben? Beeinflusst mein Glaube meine Umgebung oder beeinflusst meine Umgebung mich?
  • Will ich Salz / Licht sein?
  • Brennt Gottes Geist in mir?
  • Wie echt bin ich?
Was du in anderen entzünden will,
muss in dir selbst brennen.
~Aurelius Augustinus~

Montag, 7. September 2015

Wahres Glück

Guten Morgen Mädels! Herzlich willkommen zu unserem Herbst-Bibelstudium bei den Guten Morgen Mädels in Deutschland. Diesmal lesen wir kein ganzes Buch in der Bibel und auch nicht einzelne Bibelverse zu einem bestimmten Thema - wir lesen einen Teil aus dem Matthäus Evangelium. Dieser Text (Matthäus 5:1 - 7:29) wird auch Bergpredigt genannt. Jesus sitzt auf einem Hügel und erklärt seinen Jüngern was es bedeutet ihm nachzufolgen. Stellt euch das einmal bildlich vor - mit Jesus selbst irgendwo in der Natur zu sitzen und ihm zuzuhören - was für eine wunderbare Vorstellung. Vielleicht sollten wir diesen Text auch heute noch genau so auf uns wirken lassen. Auch wenn es zwischenzeitlich mehrere Übersetzungen gibt und man nie genau weiß, was wirklich gesagt wurde und was Überlieferung ist - und trotzdem ist dieser Text eine der "Instruktionen" für unseren Glauben.

Ich lade euch ein, die Verse, die wir in den nächsten acht Wochen Studieren wollen, zusammen mit uns wirken zu lassen. Nicht alles wird danach noch präsent sein, aber bestimmt kann jede von uns ein wenig mit in ihren Alltag nehmen und Jesu Präsenz in unserem Leben spüren.

Ansonsten ist das Studium wie immer aufgebaut: Auf der Seite mit den Studienunterlagen findet ihr das Lesezeichen und das Studienhandbuch zum Download. Selbstverständlich braucht ihr beides nicht für das Studium - ein Block, ein Stift und eure Bibel reichen vollkommen aus. Wenn ihr wollt, könnt ihr eure Erfahrungen mit Freundinnen in einer Gruppe teilen, oder hier auf dem Blog kommentieren.

Lernvers für die erste Woche:


Warum sollen wir Bibelverse auswendig lernen? Fleißarbeit, weil uns langweilig ist? Sicherlich nicht. Aber es gibt Zeiten, da haben wir keine Bibel zur Hand - dann hilft es, Gottes Wort im Kopf zu haben.

Herausforderung der ersten Woche:

Wen nennt Jesus glücklich? Die, die arm sind vor Gott, die Trauernden, die Friedfertigen, die, die nach Gerechtigkeit hungern und die Barmherzigen… Es sind nicht die, die alles haben: Reichtum, Macht und Erfolg; es sind die, die nichts haben und die, die sich bewusst sind, dass sie ohne Gott nicht sein können. Wie oft, lassen wir uns von der Sucht nach Reichtum, Macht und Geld mitreißen und vergessen, wo unsere Wurzeln sind.

Wahres Glück finden wir in uns und in Gott – in der Dankbarkeit, für das, was Er uns schenkt: Unser Leben, so wie es ist!

Während der kommenden acht Wochen, wollen wir genau diese Dankbarkeit „üben“. Unser Leben so annehmen wie es ist! Uns ein Stück weit frei machen, von den Begierden des Alltags, dafür das Leben so annehmen wie es gerade ist. Und diese Dankbarkeit wollen wir nach außen zeigen, indem wir aufhören zu jammern und uns in unrealistischen Wünschen zu verstricken.

Um uns jeden Tag daran zu erinnern können wir bei jedem Gebet am Ende der Tages-SAAT auch einen Dank formulieren.
Wir wünschen euch ein wunderbares Bibelstudium!
~ Eure Guten Morgen Mädels