Donnerstag, 26. Februar 2015

Jesus zum Vorbild haben.

Das zweite Kapitel des Briefes an die Philipper zeigt uns den Herrn Jesus als das Vorbild und gleichzeitig aber auch die Schönheit des christlichen Wandels, der sich in Demut und Gehorsam zeigt.

Paulus schrieb den Brief an die Gemeinde in Philippi. Er war nicht selbst bei ihnen, weil er in Rom im Gefängnis war, aber er stärkt diese Gemeinde durch diesen Brief. Und so können auch wir heute durch diesen Brief gestärkt werden in unserer Nachfolge dem Herrn nach.

In dem Vers 1 stellt Paulus fest:
Es gibt - "Ermunterung in Christus"
        - "Trost der Liebe"
        - "Gemeinschaft des Geistes"
        - "innerliche Gefühle und Erbarmungen"
Diese Dinge sind durch den Herrn Jesus vorhanden und nun bittet Paulus die Gemeinde in Philippi, ihm eine Freude zu bereiten, indem sie alle gleichgesinnt sind, das bedeutet im christlichen dasselbe zu denken, alle diesselbe Liebe zu haben, nämlich die christliche Liebe und nocheinmal dann einmütig zu sein, eines Sinnes zu sein und nichts aus Streitsucht und/oder eitlem Ruhm zu tun. 
Heute gibt es soviele unterschiedliche Gemeinden, Kirchen und Benennungen, dass diese Einheit kaum noch zu erkennen ist.

Oft denken wir, dass die Gefahren und Anfechtungen bei unserer christlichen Nachfolge von außen an uns heran kommen, aber diese Verse zeigen uns, dass die Anfechtungen durchaus von innen, vom Herzen, von den Gedanken des natürlichen Menschens kommen.

Doch ich kann es auch für mein Leben heute anwenden, wenn es weiter heißt:

     


  
Nicht sich selbst nur sehen, sondern auch den anderen sehen.



In den Versen 5 - 11 sehen wir dann das vollkommene Vorbild Jesus Christus für uns.
Der Sohn Gottes kam aus seiner Herrlichkeit auf die Erde und erniedrigte sich für uns, war gehorsam seinem Gott und Vater gegenüber, dass er für uns in den Tod gegangen ist. Das hatte zur Folge, dass Gott ihn hoch erhoben hat, ihm einen Namen gegeben hat und in diesem Namen, Jesus Christus, gehen wir heute noch auf die Knie und beten und tun damit kund, dass Jesus Christus Herr ist. Das ist alles zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.


           



Wie kann ich dieses Vorbild in meinem Leben umsetzen? 
Es geht hier ja um die Gesinnung, um das Denken und die Gedanken, um meine innere Haltung und Einstellung.
Von Natur aus möchte der Mensch immer eher vorne mitmischen, der Erste sein, der Beste, seine Arbeit soll hervorgehoben werden, Dank und Anerkennung im hohen Maße bekommen, um etwas zu erreichen vielleicht auch schon mal "über Leichen gehen", ohne Rücksicht auf Verluste. - Das ist der natürliche Mensch.
Doch das ist nicht das Denken und Handel, welches der Herr uns als Vorbild gab/gibt.
Halten wir uns einfach einmal klein und sind zurückhaltender, der Lohn, der wird schon kommen - zu seiner Zeit.
Üben wir uns vielmehr in der christlichen Liebe untereinander, gehen Streit aus dem Weg, suchen nicht eigene Ehre und Anerkennung, sondern achten den anderen höher als uns selbst. Dann können wir ein bisschen die Gesinnung Jesu Christi in unserem Leben leben.

              





In diesem Sinne wünsche ich uns allen weiterhin ein gutes Bibelstudium durch den Philipperbrief.

 


Harmony  

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