Donnerstag, 26. März 2015

Falsche Freunde


Wenn unsere Gegner und Feinde uns enttäuschen, dann ist das nicht wirklich überraschend. Schließlich gibt es ja irgendeinen Grund, das wir sie als solche bezeichnen würden. Wir erwarten also nicht wirklich etwas anderes.

Stellt sich jedoch heraus, dass jemand, den wir als unseren Freund bezeichnet hatten, hinter unserem Rücken schlecht über uns redet, oder sich völlig anders benimmt als wir das kennen, dann ist das wirklich niederschlagend. So etwas erwartet man nicht. Da kann man auch schon einmal an seiner Menschenkenntnis zweifeln.
Leider passiert so etwas aber immer wieder.

Deshalb warnt Paulus hier die Christen eindrücklich vor Menschen, die sich zwar als Christen bezeichnen, letztlich aber ein ganz anderes Leben führen. Dabei geht es aber nicht darum, dass wir unseren Mitchristen ihr Christsein absprechen, weil sie Fehler machen und mal versagen. Das tun wir schließlich alle.
Paulus möchte sichergehen, dass wir uns nicht mit Menschen assoziieren, die frommes Christsein vorheucheln, sich letztlich aber überhaupt nicht um Gott scheren.

Zeigt unser Leben im Alltag, was wir glauben?
Sprechen unsere Taten mehr als viele Worte?

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