Donnerstag, 5. März 2015

Wille und Kraft von Gott geschenkt

Viele Dinge sind uns sehr klar, wenn wir sie lesen. Wir wissen sehr genau, dass wir im Glauben auf dem Weg sind. Wir wissen sehr genau, dass wir uns immer - jeden Tag, jede Stunde, ja jede Minute mit dem Glauben auseinandersetzen müssen, um auf dem Weg in der Jesus Nachfolge zu bleiben. Aber tuen wir genau das auch? Lassen wir Gott auch in unserem alltäglichen Glauben diesen Platz einnehmen? Sitzt er mit uns an einem Tisch, egal wo wir gerade sind?

Paulus ruft seine Leser auf, auch in seiner Abwesenheit auf dem Weg zu bleiben. Er ermahnt sie, weiterhin an ihrer Rettung zu arbeiten. Mit FURCHT und ZITTERN. Er untermalt mit diesen Wörtern  sehr stark, dass wir unseren Glauben nie auf die leichte Schulter nehmen dürfen. Er ist nicht einfach in uns. Wir müssen an ihm arbeiten. Immer. Nicht nur am Sonntag in der Kirche oder am Morgen beim Bibelstudium. Diesen Glauben muss ich auch mit in meinen Alltag nehmen. In all die vielen so unwichtig erscheinenden Augenblicke meines Alltags, denen ich mit der Kraft der Liebe durch den Glauben soviel mehr Wichtigkeit verleihen kann.


Gott allein schenkt uns den Willen und die Kraft, den Glauben  so auszuführen, wie es ihm gefällt. Diesen Vers möchte ich auch heute noch einmal festhalten, denn er sagt so viel aus. Gott gibt mir mein Handwerkszeug, welches ich benötige, um im Glauben zu wachsen. Und damit ist es nicht genug. Er gibt mir auch den Willen und die Kraft, um im Glauben zu leben und zu wachsen. Ich muss sie nur mobilisieren und das kann ich durch meinen Glaubensweg, den ich aktiv Tag für Tag gehe. Dann genau kann der Heilige Geist in mir wirken und mich mit dem dafür nötigen Willen und die nötige Kraft versorgen. Den Blick auf das Ziel gerichtet haltend, schaffe ich all die vielen alltäglichen Herausforderungen und bleibe dennoch stark im Glauben. Trotz der vielen Zweifler und Nörgler an meiner Seite, die mir natürlich auch sehr häufig begegnen. Tief im Glauben verwurzelte Menschen habe ich nicht unbedingt in meinem direkten Umfeld. Die muss ich mir suchen, aber dann sind sie mir wertvolle Begleiter und geben mir ebenso den Willen und die Kraft zum Glauben. 

Paulus hält mir wieder vor Augen, dass ich mit dem Glauben ein Leben im Licht wähle. Da ist es wieder, das Licht des Glaubens. Es ist so viel heller um mich, wenn ich Jesus in mein Leben einlade/einlasse. Glaube, Liebe und Hoffnung dürfen mich umgeben. Ich darf darauf vertrauen und erspüre immer mehr, die so großer Bedeutung dieser Wörter, die meine Seele heilen.

Die Vorbildfunktion für uns, die wir im Licht leben, spricht Paulus auch an. Wieder einmal wird mir bewusst, dass ich meinen Glauben auch noch außen bezeugen und andere damit berühren darf. So leicht fällt mir gerade das nicht, denn ich mag nicht gerne im Mittelpunkt stehen. Wobei sich mir  immer mehr die Frage aufdrängt, ob das überhaupt damit gemeint ist? Ist nicht vielleicht auch einfach mein Leben/mein Tuen als Zeugnis gemeint? Reicht das nicht völlig aus, um den Glauben hin auch nach außen sichtbar werden zu lassen?

Ganz wichtig in all dem ist aber, dass ich den Weg nicht alleine gehe. Ich gehe ihn mit Gott, zu welchem ich jeden Tag aufblicke und neu lerne. 

Ein schönes Wochenende euch,

Andrea 





Kommentare:

  1. Liebe Andrea - danke für diesen wunderschönen Text! Ich bin erst heute dazu gekommen ihn wirklich bewusst zu lesen - um so mehr hat er mir nach dieser Woche bedeutet! Dir noch einen schönen Sonntag! Herzliche Grüße, Katja

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  2. Sehr gute Einsichten.
    Vielen Dank, Andrea

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