Donnerstag, 28. Mai 2015

Dem Ganzen einen Sinn geben



Die Soap Verse diese Woche sind aus dem 4. Kapitel des Buches entnommen.
Mein Leben in der völligen Nachfolge und die Konsequenz daraus.
Es ist oft ein Hin- und Hergerissen sein zwischen dem Erkennen des Weges in der Nachfolge und dem eigentlichen Tun. 
Zweifel, Unsicherheit und die Meinung dritter hindern uns oft daran.
Immer wieder stellt sich ja auch die Frage für jeden einzelnen "Was ist mein Auftrag für Gott? Wo will er mich haben? Was kann ich für ihn tun?" Nicht immer sind es große missionarische Aufgaben in ferne Länder. Oft fängt der Auftrag im eigenen Haus, vor der eigenen Haustüre an.

Zitat: "der stärkste Impuls den ich in meinem Herzen finde, ist das verzweifelte Bestreben, es jedem anderen recht zu machen - außer Gott." (Buch S. 43 "alles")
Genau das ist es, was uns, was mich hemmt Gott völlig nachzufolgen, mich ihm komplett anzuvertrauen.

Während ich an diesem Post schreibe, wandern meine Gedanken immer mehr zu dem Thema "Gott vertrauen" hin.

"Vertrau auf Gott" - wie oft gebe ich diesen Rat anderen. Einfach nur vertrauen - und wie sieht es da bei mir aus?
Die alltäglichen Sorgen, die Arbeiten im und am Haus, finanzielle Probleme, Arbeitslosigkeit, Krankheit, alle diese Dinge drücken oft so schwer, dass sie das Vertrauen auf Gott einfach nach hinten schieben. Wie eine dunkle Wolke behindert es meinen Blick auf Gott.

Aus den Bibelversen dieser Woche in Verbindung mit den praktischen Erzählungen aus dem Buch möchte ich für mich mitnehmen, dass ich mein ganzes Vertrauen auf Gott setzen möchte, mich wirklich in seine Arme fallen lassen, meine alltäglichen Sorgen ihm überlassen und auch dort bei ihm lassen und wirklich darauf vertrauen, dass er mich führen wird.
Mein Vertrauen auf Gott soll wieder oberste Priorität haben.



Von Herzen wünsche ich allen auch dieses Vertrauen auf Gott.


Harmony

Montag, 25. Mai 2015

Unsere Gebete

Unsere Gebete klingen nur allzu oft, wie Bestelllisten – wir bitten Gott um alles was wir uns wünschen und was wir glauben haben zu wollen. Dabei gibt es in dem wichtigsten Gebet von uns Christen diese eine, wirklich beeindruckende Stelle: “Dein Wille geschehe!”. Beten wir das Vater unser auch an dieser Stelle mit der gleichen Inbrunst, wie wir um all das bitten, was wir glauben zu brauchen?

Herausforderung

Beim Versuch gegen unser Anspruchsdenken zu kämpfen, verbringe diese Woche damit, dein Gebetsverhalten zu ändern. Bitte Gott eine ganze Woche lang, statt für physische Wünsche oder Bedürfnisse, darum, dass er in jedem Bereich in deinem Leben Einfluss nimmt, so dass er für dich an erster Stelle steht.

Lernvers


Ich wünsche euch eine wunderbare Woche!

- Eure Katja




Dienstag, 19. Mai 2015

Von einem Plastikgott und Feigenblättern....

In dieser Woche lesen wir die ersten drei Kapitel aus "Alles" von Jennie Allen. Und ich finde, bereits die ersten Kapitel haben es in sich und fordern mich ganz schön heraus.

Im ersten Kapitel berichtet sie aus ihrem eigenen Leben - dass sie lange nur aus Gewohnheit Christin war, weil sie Gott nicht wirklich kannte. Gott war in dieser Zeit für sie wie eine Plastikstatue. Erst etwas später lernte sie den lebendigen Gott kennen und erfuhr eine persönliche Beziehung zu ihm.
Wie ist Gott für mich? Bemühe ich mich, ihn näher kennenzulernen?

Etwas unangenehmer wird es im zweiten Kapitel, denn hier geht es um die Feigenblätter, die Masken, hinter denen wir gegenüber Gott und unseren Mitmenschen unsere Sünden und Fehler verstecken wollen. Wie gerne ständen wir alle gut da, als tolle Ehefrau, Mutter und Hausfrau, die alles im Griff hat, Oder als arbeitende Mutter die alles mit Leichtigkeit jongliert.
Wir wünschen uns die Anerkennung anderer und verstecken uns dafür gerne hinter Masken. Und das ist gesellschaftlich auch eher erwünscht - wichtig ist doch oft nur, dass wir funktionieren, nicht, wie es uns wirklich dabei geht. Wir fühlen uns schuldig und ertappt, wenn uns unsere Fehler bewusst werden (das Thema des dritten Kapitels).
Bei Gott ist das anders herum - er kennt unsere Fehler und Sünden sowieso. Aber ihn interessiert unser Innerstes. Vor Gott so offen und ehrlich zu sein fällt uns nicht leicht, unser Stolz stellt sich immer wieder in den Weg. Aber wenn wir uns für Gottes Gnade öffnen, dann kann er durch uns wirken.

Hier möchte ich Jennie Allen einmal zitieren:
"Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder von uns einzig und allein durch Jesus Christus gerettet wird. Wir machen alle Fehler, und ohne Gott wären wir alle verloren. Der einzige Unterschied zwischen uns ist, dass manche ihre Sünden besser kaschieren können. Aber wenn wir einmal im Himmel sind, werden wir dort bestimmt eine Menge Leute treffen, die wir niemals bei Gott vermutet hätten. Und andere, von denen wir gedacht haben, dass sie auf jeden Fall im Himmel landen müssten, werden wir vermissen. Gott achtet nämlich auf unser Herz und auf all das, was niemand sonst sehen kann."

Wie ist Gott für mich? Gibt es "Feigenblätter" hinter denen ich mich und meine Sünden versuche zu verstecken?
Sicher gibt es die. Aber bei allem was ich falsch mache darf ich mir bewusst sein - Gott ist gnädig, er vergibt mir meine Schuld, wenn ich sie bereue.

Stephanie


Montag, 18. Mai 2015

Alles in der ersten Woche

Herzlich willkommen zum Sommerbuchclub & Guten Morgen Mädels Sommerbibelstudium! Heute geht es wieder los mit einem neuen & spannenden Abenteuer. Vielleicht haben einige von euch schon ein wenig im Buch gelesen und einen ersten Eindruck von dem bekommen, womit wir uns in den nächsten acht Wochen beschäftigen wollen.

“Herr, wir wollen alles tun, was du willst. Wirklich alles”

Mit diesem schlichten Zitat beginnt das Buch von Jennie Allen und eine spannende Reise in ihrem Leben. Ich wünsche euch für die kommenden Wochen eine Offenheit und Mut, damit wir vielleicht irgendwann auch an dieses kurze Gebet trauen.

Wie immer, gibt es jeden Montag eine Herausforderung für die Woche und einen Lernvers, der euch durch die Woche begleiten kann.

Herausforderung für die erste Woche:

Welche der Dinge, an denen du besonders stark festhältst, hindern dich daran, dein Leben vollständig an Jesus zu übergeben? Bete diese Woche für diese Herausforderung. Bitte Gott darum dich „davon“ zu befreien, egal ob es eine Bestätigung ist, die du brauchst, die Angst davor, was es bedeuten könnte, vollständig für Gott zu leben oder Stolz. Beichte Jesus deine Fehler und dann unternimm die ersten Schritte, um dein Problem in seine Hände zu legen. Wenn du in einer Gruppe studierst, kannst du dich mit den anderen austauschen und ihr könnt füreinander beten.

Lernvers




Den Lernvers könnt ihr wie immer ausdrucken oder als Bildschirmschoner verwenden – und ihr könnt ihn in euer Studienhandbuch abschreiben.
“Was bist du gewillt zu riskieren um näher zu Gott zu kommen?
Die Bibel erzählt, dass sich das Leben der Menschen, die an Jesus glauben, dramatisch verändert. Mit einem Schlag dreht sich alles um unsere Zukunft und das Unsichtbare.”
Jennie Allen, alles (Seite 21)
Ich wünsche euch eine wunderbare Woche und ein großartiges Bibelstudium.
- Eure Katja




Donnerstag, 7. Mai 2015

Die Studienunterlagen für das Alles-Studium sind zum Download bereit!

Manche von uns lesen gerade noch im Titus-Brief, schon gibt es die Studienunterlagen für das nächste Bibelstudium! In weniger als zwei Wochen fängt unser Sommerstudium an. Wir lesen in diesem Jahr das Buch “alles” von Jennie Allen. Das Studium dazu haben die Good Morning Girls vor zwei Jahren gemacht; wir sind ein wenig später dran, wollten wir doch im vorletzten Jahr kein englisch-sprachiges Buch lesen, um auch den Frauen das Studium zu ermöglichen, denen die fremde Sprache nicht so leicht fällt. Das warten hat sich gelohnt! Das Buch wurde zwischenzeitlich ins Deutsche übersetzt und die Studienunterlagen jetzt auch! Der Sommer kann kommen!!!


Das Buch könnt ihr im Buchhandel erwerben oder online bestellen.

Die Studienunterlagen könnt ihr hier herunterladen und ausdrucken. Selbstverständlich könnt ihr auch einfach nur eine Kladde zur Hand nehmen und anfangen. Es genügt, wenn ihr den Leseplan ausdruckt. Ihr müsst auch das Buch nicht lesen um das Studium mitmachen zu können – es gibt jeden Tag einen SOAP-Vers und viele weitere Anregungen.


Und nun sucht euch ein paar Freundinnen, Bekannte, Kolleginnen, Frauen aus der Familie oder aus der Kirchengemeinde und fragt sie, ob ihr euch austauschen wollt. So eine GMG-Gruppe ist kein komplizierter Verein! Man trifft sich, redet über das, was man in der Zeit seit dem letzten Treffen gelesen hat und nimmt die Motivation dieser Treffen mit ins tägliche Bibelstudium. So einfach ist das. Wenn ihr lieber bei einer online-Gruppe anfangen möchtet, haben wir auch diesmal zwei Gruppen für euch (eine Facebook-Gruppe und einen geschlossenen Blog), in denen ihr euch mit anderen Frauen austauschen könnt. Schickt einfach eine eMail an gmg.deutschland@gmail.com und wir können euch in die eine oder andere Gruppe vermitteln.


Noch Fragen? Dann schreibt eine eMail oder einen Kommentar zu diesem Post und wir versuchen euch ganz schnell zu helfen! Wir freuen uns auf das Sommerstudium mit euch!

- Eure Katja

Montag, 4. Mai 2015

Im Alltag für Gott leben

Der Titusbrief ist kurz und schnell hat man ihn durchgearbeitet. So möchte ich noch ein wenig zu den letzten Punkten im Titusbrief schreiben, die ich für mich hervor gehoben habe. 


Aus dem Titus Brief kann ich für mich viel für mein alltägliches Glaubensleben mitnehmen. Titus weist mir da sehr klar den Weg und klärt mich auf, von was ich mich abwenden muss, wenn ich bei Gott sein möchte und was ich mir vor Augen halten muss, um bei Gott zu sein.

Gott hat uns errettet. Nicht weil wir etwas geleistet hätten, womit wir seine Liebe verdient hätten, sondern aus seiner Barmherzigkeit heraus....Wir dürfen darauf vertrauen!

Dieser Satz trägt mich. Ich muss vor Gott nichts leisten, damit ich etwas zähle. Er liebt mich, weil ich bin. Und wenn ich das möchte, dann gibt er mir auch die Kraft mich von all den weltlichen Sehnsüchten und Leidenschaften abzuwenden. 

Ich muss das nicht perfekt machen, denn das kann ich gar nicht. Aber ich muss mich jeden Tag neu auf den Weg machen und immer wieder neu entscheiden, wo mein Weg mit Gott ist und wo ich mich von diesem entferne. Das ist es immer wieder, was mich beruhigt. Ich bin gerne sehr perfekt, aber im Glaubensleben scheitere ich doch immer wieder und das darf ich. Gott ist gnädig und hilft mir, mich aufzurichten, wenn ich seine Hilfe annehmen möchte.

Wichtig bei all dem ist meine Herzenshaltung. Auf diese kommt es an. Bin ich Gott zugewandt? Wie stehe ich zu den Menschen? Was denke ich über sie? Bin ich voller Liebe oder voller Urteile? Wo muss ich meinen Blick neu ausrichten und wo muss ich noch an mir arbeiten? 

Das alles habe ich nun schon oft aus den Bibeltexten für mich mitgenommen. Und im Titusbrief auch noch einmal sehr deutlich. Ich staune ehrlich gesagt ein wenig darüber, wie alles doch wieder an genau diesen Punkten zusammen kommt.

Und nun freue ich mich aufs Sommerbibelstudium. Das Buch "Alles" liegt hier schon so verheißungsvoll.

Eure Andrea