Montag, 8. Juni 2015

Außer Atem

“Als ich an jenem Abend auf dem Badezimmerboden saß, versprach ich Gott: „Ab jetzt wird sich alles ändern. Ich will künftig nur noch für den Moment leben, in dem ich dir begegnen werde. Und wenn ich schließlich im Himmel ankomme, will ich außer Atem sein, weil ich mich so sehr verausgabt habe, um alles zu tun, was du mir aufgetragen hast.“
Jennie Allen, alles (Seite 99)

Was für eine wunderbare Vorstellung! Und doch hat sie einen komischen Beigeschmack für mich – vielleicht liegt das daran, dass ich mich gerade jetzt als Mama so oft außer Atem fühle, kaum hinter den täglichen Herausforderungen herkomme… vielleicht würde da ein Perspektivenwechsel helfen: Unser Leben auf das ausrichten, was wirklich zählt und alles andere, als das nehmen, was es ist – das Leben, das wir leben.

Herausforderung

Was sollst du aufgeben, damit du das Leben leben kannst, zu dem Gott dich ruft? Etwas aufzugeben sieht für jede von uns anders aus. Für einige bedeutet das, jemandem von Herzen zu vergeben, der einen vor Jahren verletzt hat. Andere müssen einen Bereich ihres Lebens aufgeben. Wieder andere müssen finanzielle Veränderungen vornehmen oder Beziehungen verändern. Welches „alles“ bittet Gott dich für ihn aufzugeben?
Mache ein Bild von deinem „etwas“ und teile es mit den Frauen in deiner Gruppe. Betet gemeinsam das „alles“-Gebet.


Lernvers


Ich wünsche euch in dieser Woche viel Zeit zum Atem holen und durchatmen!

- Eure Katja


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