Donnerstag, 25. Juni 2015

Gott in meinem Leben verherrlichen

                                             "Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt wegnimmst,
                 sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, so wie
                ich nicht von der Welt bin. Heilige sie durch die Wahrheit. Dein Wort ist Wahrheit. 
                                (Johannes 17,15 - 17)
                                                   


In den letzten Wochen haben wir uns damit beschäftigt, unser Leben voll in Gottes Hand zu legen und IHM zu vertrauen.
Immer wieder kam die Frage auf, was möchte Gott, was ich für ihn tun kann, was ist meine Aufgabe, wo ist mein Tätigkeitsfeld.
In ihrem Buch "Alles" lässt uns Jennie Allen einen Blick in ihre Gefühlswelt werfen, die das Auf und Ab des "sich völlig Gott anvertrauen" zeigt.
Nun lesen wir diese Woche fast ausschließlich in Johannes 17. Es ist das Gebet unseres Herrn Jesus zu seinem Gott und Vater kurz vor seinem Tod.
Es berührt mich sehr, wie Jesus für uns, für mich, betet. Er betet gar nicht so sehr für sich selbst, für seine Situation, sondern für uns, für das,was uns betrifft.
Und er weiß, dass ein Leben in seiner Nachfolge nicht einfach und leicht ist.
Als überzeugter Glaubenschrist lebe ich noch hier in der Welt, meine Gesinnung ist aber nach göttlichen Dingen ausgerichtet und deshalb bin ich nicht von dieser Welt. Die "Probleme" nehmen deshalb aber nicht ab.
Somit steht auch bei allem, was ich für Gott tue oder überhaupt tue, seine Herrlichkeit im Mittelpunkt. Und genau dafür betet der Herr in seinem Gebet zu seinem Vater.
Es geht nicht um mich, wie ich mich am besten profilieren kann, es geht auch nicht um meinen Willen. Es geht um die Herrlichkeit Gottes. Das ist etwas ganz großartiges, aber auch etwas respektvolles. Was für eine Aufgabe schon allein für sich gesehen, was für eine Verantwortung in Bezug auf mein Leben.

                              "Er aber sprach: Ein gewisser mensch machte ein großes Gastmahl
                                                           und lud viele ein.
 Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast, und es ist noch Raum.
Und der Herr sprach zu dem Knecht: Gehe hinaus auf die Wege und an die Zäune und nötige sie herein zu kommen, damit mein Haus voll werde.                        (Lukas 14, 16 + 22 + 23)


Gott lädt ein - alle Menschen. Jedoch, so wie damals in dem Gleichnis, haben die geladenen Gäste allesamt eine Ausrede. Heute noch genauso wie damals. Es gibt so vieles, was die Menschen davon abhält, gerade jetzt zu Gott umzukehren und ihm nachzufolgen.
Wie geht Gott damit um? So wie der Hausherr im Bild der Geschichte in Lukas 14, lädt der Herr Jesus alle ein - die Lahmen, die Kranken, die Blinden, die Verkrüppelten und damit nicht genug, auch die die an den Wegen lagern, an den Hecken und Zäunen lungern.
Im Grunde Menschen so wie heute, seelisch gesehen Lahme, Kranke, Blinde, Heimatlose ihrer Seele, die nirgends Ruhe findet. Und da genau ruft der Herr die Menschen an, zu ihm zu kommen. Er will ihnen Heimat geben für ihre Seele, will sie gehend, sehend und gesund machen.
Gott nimmt mich als Werkzeug, ich darf sein Diener darin sein, Menschen die gute Botschaft vom Werk der Erlösung weiterzusagen.

Ja, ich möchte mich von Gott gebrauchen lassen, seine Einladung zu ihm umzukehren weitersagen und Menschen zu Jesus führen.




Ich wünsche euch allen noch eine schöne Woche und auch so viel Segen aus der Erarbeitung über Gottes Nachfolge


Harmony

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