Montag, 28. September 2015

Vater im Himmel

Ein Hauptthema in den Versen, die wir diese Woche lesen, ist das Gebet. Es geht vor allem darum wie wir beten sollen. Dazu kommen wir in der siebten Woche noch einmal. Diese Woche wollen wir uns vor allem mit einem Gebet beschäftigen:

Lernvers:


Herausforderung:

Eines der wichtigsten Gebete von uns Christen ist das Vater Unser. Dieses Gebet beten alle Christen weltweit in den verschiedenen Konfessionen und in allen möglichen Sprachen. In einem früheren Bibelstudium gab es einmal die Aufgabe, dieses Gebet zu personalisieren – also in die Ich-Form zu bringen.

Schreibt das Vater Unser auf und dann schreibt es in der Ich-Form daneben. Das kann folgendermaßen aussehen: „Mein Vater im Himmel! Ich heilige Deinen Namen…“ Wenn ihr wollt, könnt ihr eure Gebete auch mit allen Guten Morgen Mädels teilen, indem ihr sie in einen Kommentar schreibt.

Wir wünschen euch eine gesegnete Woche!
~ Eure Guten Morgen Mädels

Donnerstag, 24. September 2015

Weg zur Vollkommenheit

Diese Woche lesen wir in der Bergpredigt von verschiedenen Anweisungen, die Jesus den Menschen gibt. Los geht es mit dem Thema Ehescheidung. Ein ziemlich heisses Eisen zu dem Jesus klare, wenn auch unbequeme Antworten hat.

Dann geht es um das Schwören.  Auch hier steht Jesus auf der Seite der Klarheit. Wenn wir jemandem Rede und Antwort stehen, dann sollen wir eindeutig antworten, dann wird es auch nicht notwendig sein, bei irgendetwas Schwören zu müssen.

Und dann geht es um unseren Umgang mit unseren Mitmenschen, inbesondere unseren Feinden. Jesu Anweisungen dazu klingen erst einmal hart und realitätsfremd. Keine Gegenwehr leisten, wenn mir jemand etwas Böses antut? Die andere Wange hinhalten, wenn ich geschlagen werde? Eine Extrameile gehen, wenn eine ausreicht? (Dieses Aufforderung kommt übrigens aus der Zeit der Besetzung Israels durch die Römer. Die römischen Soldaten hatten das Recht, jemanden dazu aufzufordern, ihnen beim Tragen ihrer Ausrüstung zu helfen. Aber eben nur eine Meile lang.)

Wenn wir so handeln würden wären wir ja körperlich und finanziell gefährdet! Wenn ich jedem, der auf der Strasse bettelt, an einem Spendenstand um meine Aufmerksamkeit bittet oder über das Internet Geld sammelt, etwas Geld geben würde, hätte ich wohl selbst nichts mehr.

Ich denke schon, dass Jesus hier nicht unbedingt meinte, dass wir bis zum Äussersten gehen sollten und ohne Sinn und Verstand Leib und Besitz riskieren müssen. Aber er möchte, dass wir auf unsere Einstellung achten. Drehen sich unsere Gedanke nur um uns selbst und um unser Wohlergehen? Ist es uns wichtiger, dass es uns selbst gut geht, und nur wenn wir Überfluss haben sind wir bereit, abzugeben?
Und natürlich fällt es uns leichter, unseren Freunden zu helfen, wenn sie in Not sind. Aber wenn es um die Feinde geht?

Jesus ist für uns alle gestorben, weil wir alle Sünder sind und versagt haben. Da unterscheidet er nicht zwischen Freunden oder Feinden. Seine Liebe gilt für alle Menschen, auch die, die Ihn verachten oder ignorieren. Deshalb sollen wir auch seine Liebe allen Menschen gegenüber spiegeln. Nicht nur denen gegenüber, die uns sympathisch sind. Auch zu denen, die uns hassen, verspotten oder Böses wollen. Das ist eine Herausforderung. Wenn wir uns ir stellen, können wir vielleicht der Vollkommenheit etwas näher kommen, wie es in Vers 48 beschrieben ist.


Eure Stephie

Montag, 21. September 2015

Liebt eure Feinde

Diese Woche lesen wir den letzten Teil des fünften Kapitels im Matthäusevangelium (Mt. 5:33-48). Wir lesen wieder viele verschiedene Anweisungen, einige davon klingen für uns manchmal etwas fern der Realität. Und doch, wenn wir genau hinsehen, können wir auch diese Woche wieder aus jedem einzelnen Vers etwas lernen!

Lernvers:


Herausforderung:

In Vers 44, ganz am Ende des fünften Kapitels des Markusevangeliums, stellt Jesus uns vor eine sehr schwierige Aufgabe: Liebt eure Feinde! Autsch!

Menschen, die uns Schlimmes getan haben, denen wir nicht vertrauen und denen wir manchmal von ganzem Herzen Schlechtes wünschen möchten, sollen wir lieben? Und doch verlangt Jesus genau das von uns. Seine Feinde zu lieben ist sicherlich keine einfache Aufgabe, denn es setzt zunächst voraus, dass wir etwas verzeihen. Egal was vorgefallen ist, wir können niemanden lieben, dem wir ein Unrecht nicht verziehen haben. Und im nächsten Schritt, müssen wir diesen Menschen so akzeptieren, wie er ist; denn das ist Liebe.

Natürlich bedeutet das nicht, dass wir uns denen, die uns Unrecht getan haben, erneut ausliefern; wir dürfen uns immer vor weiterem Unrecht schützen. Aber – wir selbst werden ein Unrecht nicht vergessen können, wenn wir dem anderen nicht vergeben und uns somit davon frei machen.

Wer hat mir Unrecht getan? Wem will ich diese Woche verzeihen? Welchen Feind soll ich lieben? Geht auf diesen Menschen zu. Macht einen ersten Schritt und wenn es nur ein Brief ist, den ihr vielleicht nie abschickt.

Wir wünschen euch eine gesegnete Woche!
~ Eure Guten Morgen Mädels

Donnerstag, 17. September 2015

Die 10 Gebote - aus heutiger Sicht

Im 2. Buch Mose, Kapitel 20 finden wir die 10 Gebote, so wie Gott sie Mose diktiert hat. Heute finden wir überall im Internet eine Zusammenfassung in einer uns etwas verständlicheren Sprache.

  1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
  2. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.
  3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen.
  4. Du sollst Vater und Mutter ehren.
  5. Du sollst nicht töten.
  6. Du sollst nicht ehebrechen.
  7. Du sollst nicht stehlen.
  8. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
  9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.
  10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.
Manchmal klingen diese Sätze ganz weit weg. Empfehlungen aus einer längst vergangenen Zeit! Aber schon beim ersten Gebot können wir uns manchmal an die eigene Nase fassen. Dann nämlich, wenn es darum geht, dass wir unseren Wohlstand und unsere vielen kleinen Besitztümer mehr wertschätzen als alles andere, dem Besitz einen größeren Stellenwert einräumen als sinnvoll ist. Wir "verehren" das Geld, die Leistung oder auch einfach nur unser Mobiltelefon, wenn wir es alle fünf Minuten auf neue Nachrichten von irgendwelchen virtuellen Bekannten untersuchen... Natürlich muss es nicht immer gleich so drastisch sein, trotzdem haben wir uns sicherlich alle schon einmal dabei erwischt, dass wir eben auch heute noch dazu neigen, andere Götter zu verehren - vielleicht sogar mehr denn je, jetzt wo wir sie nicht mehr Thor oder Zeus nennen...

Du sollst den Tag des Herrn heiligen - das wäre dann der Sonntag! Ist euch euer Sonntag heilig? Oder ist es einfach der Tag, an dem die Familie ausspannt und ansonsten alles so läuft wie sonst? Wie wird ein Tag überhaupt heilig? Nicht zwingend dadurch, dass man mit Kind und Kegel in die Frühmesse hetzt und sich im Auto angiftet, weil schon wieder alle zu spät fertig geworden sind...

Du sollst nicht stehlen! Passiert mir nicht! Ich habe schließlich noch nie im Supermarkt etwas mitgehen lassen (noch nicht einmal als Teenager)! Aber vielleicht stehle ich durch übertriebene Anforderungen meinen Kindern ein Stück Kindheit? Vielleicht stehle ich durch das Weiterleiten von sinnlosen eMails anderen Menschen die Zeit? Bin ich wirklich sicher beim siebten Gebot...

So kann man für jedes Gebot ein paar Ideen zum Nachdenken finden. Ich habe hier einfach einmal drei herausgenommen, zu denen mir spontan etwas eingefallen ist - was meint ihr? Wie könnten wir die anderen Gebote auf unsere Zeit anwenden?

Vielleicht können wir ja hier auf dem Blog ein paar Ideen sammeln.
~ Eure Katja

Montag, 14. September 2015

Gottes Gesetz

Und schon haben wir die erste Woche geschafft! Oftmals ist das die schwierigste Woche, denn es gilt, wieder einen Rhythmus zu finden, der für jede von uns individuell passt. Es ist auch ganz egal, wann ihr lest, jede von uns hat einen anderen Tagesablauf; bei der einen gibt es morgens eine ruhige Zeit, wenn die Kinder noch schlafen, bei einer anderen passt es erst spät am Abend, kurz vor dem Zu-Bett-gehen.

Lernvers der zweiten Woche:


Herausforderung der zweiten Woche:

In Vers 5:18 im Matthäusevangelium lesen wir, dass Gottes Gesetz immer gültig ist. Also nicht nur vor 2000 Jahren sondern auch heute noch. Die ultimative Zusammenfassung dieses Gesetzes sind die Zehn Gebote.

Schreibt diese Gebote in dieser Woche auf und verinnerlicht sie wieder einmal. Diese Gebote machen das Zusammenleben von uns Menschen überhaupt erst möglich.
Wir wünschen euch eine wunderbare Septemberwoche!
~ Eure Guten Morgen Mädels

Donnerstag, 10. September 2015

Ihr seid das Salz der Welt - Ihr seid das Licht der Welt

Immer wieder, wenn ich an unseren Text denke , kommt mir dieses Lied in den Kopf:

SALZ sein,

LICHT sein,

Christ sein

Mit offenen Augen für die Welt.

SALZ sein,

LICHT sein,

Christ sein

So wird die Dunkelheit erhellt.

1. Neue Wege gehen, wo sich kein Fortschritt zeigt. Hoffnungslieder singen, wo man den Mut verliert, Miteinander teilen, wo man sich distanziert, Zeit und Kraft verschenken, wo man auf Abstand geht.

2. Standpunkte bewahren, auch wenn der Wind sich dreht, Zuhören und verstehen wo man gefühllos ist aufeinander zugehen dort wo man es vergisst.

3. Liebe weiter geben wo man im Hass erstickt, Schuld beim Namen nennen wo man sich davor drückt, Gott vertrauen lernen dort wo man ihn verdrängt Füreinander beten wo niemand daran denkt.

© Text: Christoph Zehendner


Salz sein – würzig sein
Licht sein – Licht ausstrahlen

Mit offenen Augen durch die Welt gehen. Elend gibt es auch bei uns vor der Haustür. Elizabeth George hat einmal geschrieben: "Deine Gegenwart und eine einzige Berührung sind mehr wert als tausend Worte“. Wo kann ich da sein? Für wen kann ich da sein? Ist das die Oma um die Ecke? Die Kinder auf die keiner wartet? Die Menschen die gemieden werden, mit denen ich mich nicht sehen lassen will? Wo kann ich mich einbringen, damit die Dunkelheit erhellt wird ?

Neue Wege gehen: ich bin ich und ich muss nicht die selben Wegen gehen, weil sie sich bewährt haben, ich darf auch etwas komplett neues ausprobieren. Meinen Weg gehen. Hoffnung haben, auch wenn es schwierig wird. Demjenigen eine neue Perspektive geben der verzweifelt ist. Ich habe oft gemerkt, wenn ich anfange zu danken, wird es meist besser. Ich habe dann einen anderen Blickwinkel auf die ganze Situation und sie wirkt dann nicht mehr so bedrohlich.

Was für einen Freude haben die Kinder am Teilen, vielleicht sollten wir uns da etwas abschauen?

Zeit und Kraft verschenken – mit der Omi einkaufen, ich gebe meine Zeit und Kraft ab, jetzt im Nachhinein merke ich, wie es mich glücklich gemacht hat mit ihr einzukaufen. Auch wenn es anstrengend war; ich habe ihr eine Freude gemacht und eine Last genommen. Vielleicht wirkt ein Kaffee und ein Stück Kuchen Wunder in verfahrenen Situationen. Manchmal muss ich mich auf den Weg machen, um in festgefahrenen Situationen ein klärendes Gespräch zu führen. Es kostet mich Zeit und Kraft, ob es das wert ist ? Die Antwort muss ich für mich selbst beantworten.
Meinen Standpunkt bewahren – auch wenn ich angegriffen werde. So ein schweres Thema. Mich nicht immer mit dem Wind drehen, zu meiner Meinung stehen auch wenn ich damit allein dastehe. Das auch aushalten  und mir immer wieder ins Gedächtnis rufen: Ich stehe oder sitze hier nicht allein – Jesus ist bei mir.

Aufeinander zugehen – dem anderen einen Chance geben oder noch eine und noch eine und noch eine?

Liebe kann ich nur weitergeben, wenn ich davon genug habe. Mein Gebet in solchen Situationen ist dann oft: Herr, fülle du meinen Mangel aus, damit ich dem anderen mit Liebe begegnen kann. Schuld beim Namen nennen, oh das ist oft so schwer. Ich tue mich auch schwer damit, doch wie gut geht es mir nach einem klärenden Gespräch?!

Lernen Gott zu vertrauen, ach das geht nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit, mich Ihm, meinem Schöpfer anzuvertrauen – Ihm zu vertrauen, dass er es gut macht. Einen Plan, auch für diese Situation, hat. Ihm dort vertrauen, wo ich stehe, ich das Sagen habe - ihn dort ran lassen - ihn machen lassen.

Füreinander beten, das tut so gut. Die Kraft des Gebetes nicht unterschätzen, nicht als letzten Ausweg sondern als ersten Anruf nutzen.

Wenn ich mir das so durchlese kann ich zusammenfassend sagen Leuchten und Salz sein - Christ sein, dort leben wo Jesus mich hingestellt hat. Wo ich jetzt so viel über das Lied geschrieben habe, hier das Video zum reinhören.


Ich wünsche euch eine gesegnete Woche

PS: noch einige Fragen zum Nachdenken:

  • Was beeinflusst mein Leben? Beeinflusst mein Glaube meine Umgebung oder beeinflusst meine Umgebung mich?
  • Will ich Salz / Licht sein?
  • Brennt Gottes Geist in mir?
  • Wie echt bin ich?
Was du in anderen entzünden will,
muss in dir selbst brennen.
~Aurelius Augustinus~

Montag, 7. September 2015

Wahres Glück

Guten Morgen Mädels! Herzlich willkommen zu unserem Herbst-Bibelstudium bei den Guten Morgen Mädels in Deutschland. Diesmal lesen wir kein ganzes Buch in der Bibel und auch nicht einzelne Bibelverse zu einem bestimmten Thema - wir lesen einen Teil aus dem Matthäus Evangelium. Dieser Text (Matthäus 5:1 - 7:29) wird auch Bergpredigt genannt. Jesus sitzt auf einem Hügel und erklärt seinen Jüngern was es bedeutet ihm nachzufolgen. Stellt euch das einmal bildlich vor - mit Jesus selbst irgendwo in der Natur zu sitzen und ihm zuzuhören - was für eine wunderbare Vorstellung. Vielleicht sollten wir diesen Text auch heute noch genau so auf uns wirken lassen. Auch wenn es zwischenzeitlich mehrere Übersetzungen gibt und man nie genau weiß, was wirklich gesagt wurde und was Überlieferung ist - und trotzdem ist dieser Text eine der "Instruktionen" für unseren Glauben.

Ich lade euch ein, die Verse, die wir in den nächsten acht Wochen Studieren wollen, zusammen mit uns wirken zu lassen. Nicht alles wird danach noch präsent sein, aber bestimmt kann jede von uns ein wenig mit in ihren Alltag nehmen und Jesu Präsenz in unserem Leben spüren.

Ansonsten ist das Studium wie immer aufgebaut: Auf der Seite mit den Studienunterlagen findet ihr das Lesezeichen und das Studienhandbuch zum Download. Selbstverständlich braucht ihr beides nicht für das Studium - ein Block, ein Stift und eure Bibel reichen vollkommen aus. Wenn ihr wollt, könnt ihr eure Erfahrungen mit Freundinnen in einer Gruppe teilen, oder hier auf dem Blog kommentieren.

Lernvers für die erste Woche:


Warum sollen wir Bibelverse auswendig lernen? Fleißarbeit, weil uns langweilig ist? Sicherlich nicht. Aber es gibt Zeiten, da haben wir keine Bibel zur Hand - dann hilft es, Gottes Wort im Kopf zu haben.

Herausforderung der ersten Woche:

Wen nennt Jesus glücklich? Die, die arm sind vor Gott, die Trauernden, die Friedfertigen, die, die nach Gerechtigkeit hungern und die Barmherzigen… Es sind nicht die, die alles haben: Reichtum, Macht und Erfolg; es sind die, die nichts haben und die, die sich bewusst sind, dass sie ohne Gott nicht sein können. Wie oft, lassen wir uns von der Sucht nach Reichtum, Macht und Geld mitreißen und vergessen, wo unsere Wurzeln sind.

Wahres Glück finden wir in uns und in Gott – in der Dankbarkeit, für das, was Er uns schenkt: Unser Leben, so wie es ist!

Während der kommenden acht Wochen, wollen wir genau diese Dankbarkeit „üben“. Unser Leben so annehmen wie es ist! Uns ein Stück weit frei machen, von den Begierden des Alltags, dafür das Leben so annehmen wie es gerade ist. Und diese Dankbarkeit wollen wir nach außen zeigen, indem wir aufhören zu jammern und uns in unrealistischen Wünschen zu verstricken.

Um uns jeden Tag daran zu erinnern können wir bei jedem Gebet am Ende der Tages-SAAT auch einen Dank formulieren.
Wir wünschen euch ein wunderbares Bibelstudium!
~ Eure Guten Morgen Mädels

Dienstag, 1. September 2015

Bible Art Journaling - Eine kreative Art die Bibel zu entdecken

Neulich lag wieder einmal die neue Joyce in unserem Briefkasten. Meine liebste Frauenzeitschrift die ich sehr gerne und immer mit Gewinn lese. Diesmal sprang mir sofort ein Artikel ins Auge "Bible Art Journaling". Sehr interessiert las ich den Artikel über drei Frauen (Mutter, Tochter und Schwiegertochter/ Schwägerin) die kreativ mit Bibelversen arbeiten und ich wusste sofort: "Das will ich auch ausprobieren!" Ich habe mich ein wenig auf ihrer Homepage eingelesen und die Videos auf Youtube angesehen und dann relativ schnell meine erste Seite gestaltet:
Kurz gesagt geht es beim Bible Art Journaling darum, eine Seite der Bibel kreativ zu gestalten. Am liebsten in einer sog. Studienbibel, die nur mit einer Spalte Text und einer freien Spalte ausgestattet ist, denn dort hat man viel Platz. Da solche Studienbibel sehr teuer sind, kann man auch eine normale Bibel nehmen. Am besten legt man sich ein gebrauchtes Exemplar zu, denn nach der Gestaltung kann man nicht mehr immer alles lesen, und man möchte ja auch eine Bibel zum richtigen Lesen behalten. Ich habe mir jetzt für 1,80 € eine Einheitsübersetzung gebraucht gekauft. Ab September gibt es dann eine relativ günstige Journaling Bibel (Neues Testament und Psalmen) zu kaufen.

Man sucht sich einen Vers aus, denkt über ihn nach, betet. Was ist mir an diesem Vers wichtig? Welche Wörter möchte ich vielleicht hervorheben?
Gestalten kann man die Seite dann im Grunde so, wie man möchte: Wie auf dem Bild oben mit Buntstiften und Masking Tape, mit Sprühfarbe und Schablonen, mit Kalligraphie, mit Aufklebern, mit verschiedenen Papieren.... der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, es gibt kein Richtig und Falsch. Zum gleichen Vers können verschiedene Menschen ganz unterschiedliche Seiten gestalten.
Hier noch zwei Beispiele von mir - das eine auf einer kopierten Seite (das habe ich gemacht eher ich die Bibel dazu gekauft hatte) und einmal aus meinem Studienbuch für das Buch der Sprüche:

Habt ihr schon von Bible Art Journaling gehört? Habt ihr Lust, diese Art die Bibel zu entdecken einmal auszuprobieren? Im Laufe des nächsten Studiums werde ich über unsere FB-Seite Seiten, die ich gestaltet habe posten und euch die Gelegenheit geben, Bilder eurer Seiten darunter zu kommentieren. Dann können wir die gesammelten Bilder auch einmal hier veröffentlichen.

Außerdem werde ich in meinem Blog "Mein erfolgreiches kleines Familienunternehmen..." in Zukunft immer wieder mal über mein neues Hobby berichten. Ich würde mich freuen, wenn ihr dabei seid! (die Facebookseite von Bible Art Journaling findet ihr hier).

Viele Grüße und Gottes Segen für eure Woche
Stephanie