Donnerstag, 22. Oktober 2015

Entscheidung (Tor) - Nachfolge - Ergebnis (Frucht tragen)

"Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch aufgetan werden. Denn jeder Bittende empfängt und der Suchende findet und dem Anklopfenden wird aufgetan werden." (Matth. 7,7-8)


 Diese Woche haben wir damit begonnen, uns mit den Bitten an unseren himmlischen Vater zu beschäftigen.
Meine Beziehung zu meinem Gott und Vater macht es mir möglich mit meinen Bitten zu ihm zu kommen. Er ist meine "Anlaufstelle" für alles was mich beschäftigt, bedrückt, ja, alles, was mich betrifft, Ihm darf ich es sagen und vorlegen.
Gott hört meine Bitte und er antwortet mir - vielleicht nicht immer so, wie ich es mir vorstelle oder erhoffe, doch ich bekomme Antwort.
Gott gibt gerne, aber bitten, suchen und anklopfen - das muss ich schon selber tun.


"Geht ein durch die enge Pforte, denn weit ist die Pforte und breit der Weg der zum Verderben führt, und viele sind, die durch sie eingehen. 
Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden." (Matth. 7,13-14)

In den Versen 13 und 14 wird mir klar gezeigt, dass ich mich entscheiden muss:
                       enge Pforte (Tor) - schmaler Weg
                                         oder
                      breite Pforte (Tor) - breiter Weg

Und diese Entscheidung muss ich treffen, bevor ich mich auf die Nachfolge begebe. Die enge Pforte, der schmale Weg, das ist der Weg, den ich mit Jesus gehe. Dem geht eigentlich unweigerlich meine Umkehr zu Jesus, mein Bekennen meiner Schuld, meine Annahme des Erlösungswerkes am Kreuz von Golgatha, voraus.
Auf dem schmalen Weg muss ich nah bei Jesus sein, mit ihm gehen, mich auf ihn allein verlassen. Dieser Weg ist nicht leicht, er ist beschwerlich, vielleicht auch gefährlich und unangenehm. Nur wenige werden diesen schmalen Weg gehen. 
Dieser schmale Weg führt zum Leben, zum immerwährenden Leben mit Jesus Christus - er gibt das ewige Leben.

Der breite Weg ist bequem, viele gehen ihn und ich falle da gar nicht auf, aber dieser Weg führt unweigerlich von Gott weg und führt ins Verderben. Es mag vielleicht über die lange Reise gesehen, gar nicht so "verderbend" aussehen, aber das Ende dieses Weges ist das Verderben.
Einen Mittelweg, ein bisschen schmal, ein bisschen breit, den gibt es nicht. Ich muss mich entscheiden - mit Jesus oder ohne (und damit gegen) Jesus. Und diese Entscheidung muss ich treffen, bevor ich durch die enge Pforte oder breite Pforte gehe. Am Ende des Weges kann ich nicht noch mal schnell die Seiten wechseln. Doch jeder kann sich für den schmalen Weg umentscheiden, es gibt aber nur eine Möglichkeit: Man muss durch das Eingangstor - also die enge Pforte - hindurchgehen. Einen anderen Weg zum schmalen Weg gibt es nicht. 

Die Verse 15-20  zeigen das Ergebnis der Entscheidung und warnen gleichzeitig vor "falschen Propheten". Menschen, die gegen Gott sind, sich aber "christlich" zeigen. An den Früchten werden wir sie erkennen und wir/ich werde auch an meinen Früchten erkannt werden. Als Beispiel nennt Jesus hier einen faulen  Baum und einen guten Baum. Ein fauler Baum kann keine guten Früchte tragen und wird es auch nicht, ebenso kann ich von Dornen keine Trauben ernten. Ein guter Baum trägt gute Früchte. 
Frucht tragen - das kann ich nur, wenn ich mit Jesus gehe und nahe bei ihm bin.

"Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen." (Matth. 7,20)



 Harmony  

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